Man muß nicht alles wissen, nur, wo es steht

E-Mobilität und Herausforderungen

Das grenzenlose Verbrennen von fossilen Brennstoffen zur Gewinnung von Bewegungsenergie, Wärme und elektrischem Strom hat seinen Peak hinter sich. Die Folgen der Klimaerwärmung erzwingen neue Lösungen - eine davon ist die Elektromobilität.
Nicht nur der PKW-Verkehr, sondern vor allem der Lastentransport per LKW, Schiff, Eisenbahn oder Flugzeug belasten die CO2-Bilanz erheblich. 

Eine intelligente Verknüpfung von regenerativer Energieerzeugung mit Zwischenspeichern und einem elektrifizierten Verkehr kann einen erheblichen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft leisten. Bis dahin sind noch etliche Schritte zu gehen in den kommenden Jahren bis 2030.

Wichtig dabei auch ist, dass es die europäische Industrie schafft, Abhängigkeiten zu reduzieren und vor allem ausreichende eigene Fertigungskapazitäten zu schaffen. Lieferzeiten von etlichen Monaten bis zu einem Jahr für ein EV-Fahrzeug sind kontraproduktiv und öffnen die Türen für andere Anbieter. Genauso ist die Mogelpackung "Plug-in-Hybride" keine förderungswürdige, zukunftsorientierte Technik-Lösung, da viele PHEV nur selten geladen werden. 


Behauptung:
Die Effizienz von Batterien ist höher wie die der Wasserstofftechnologie

Auf einer niedrigen Wh-Skala ist das korrekt, insbesondere in PKW-Batterien, die eine ca. 95% Energienutzung der eingespeicherten Energiemenge erlauben.
Bei der Wasserstoff-Technology geht es um das Speichern von Energie in >100 MW ...GW Bereich. Diese Energiemengen sind nicht in Batterien zu speichern. Der Nachteil der (deutlich) geringeren Effizienz vom Einspeichern bis zur Energienutzung spielt bei dieser Größenordnung keine Rolle mehr.

Batterien sind ideal für Kurzzeitspeicherung von elektrischer Energie für Stunden oder wenige Tage. Wasserstoff kann gespeichert und transportiert werden - in einem Zeitrahmen von Wochen und Monaten.


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