Man muß nicht alles wissen, nur, wo es steht

3D-Drucker

Dreidimensionaler Druck ist die konsequente Weiterentwicklung der zweidimensionalen Tintenstrahltechnik. Heute unterscheidet man

  • Photopolymersysteme (Vernetzen lichtempfindlicher Polymere an den Stellen, die zu der gewünschten Form führen), war das erste gängige System
  • Pulverbasierte Systeme (meist Metallpulver (Lasersintern, Laserschweißen; Selektives Lasersintern SLS), es sind sehr feste, widerstandsfähige Konstruktionen möglich
  • Extrusions-Systeme, heute am weitesten verbreitete Drucksysteme. Verarbeitung selbst von Hochleistungswerkstoffen wie PEEK möglich (Fused Deposition Modelling FDM)

Heutige Drucker werden inzwischen auch für die Serienproduktion eingesetzt.

  • Stratasys
  • 3D Systems
  • EOS
  • GE Additive
  • HP

Das auch als Additive Fertigung bezeichnete Produktionsverfahren biete dabei Möglichkeiten, die mit klassischen Fertigungsverfahren oft nur sehr aufwändig oder gar nicht zu produzieren sind. Insbesondere spielt der 3D Druck jedoch bei Prototypenbau und kleineren Serie seine Stärke aus. Die Abänderung einer Form zur z.B. Optimierung ist kurzfristig möglich. Auch eine an die Bedürfnisse der Kundschaft angepasste Produktionsmenge ohne eine aufwändige Lagerhaltung ist einfach realisierbar.

Dass inzwischen sogar ganze Häuser mit 3D-Druckern „hergestellt“ werden, klingt nach einem eher exotischen Auswuchs, ist jedoch ein durchaus lukratives Geschäftsfeld.

Allerdings sind Konzepte wie von das von Blackstone Resources näher dran an den Massenmärkten der Zukunft. Das Unternehmen will im Sächsischen Zweigwerk ab nächstem Jahr kostengünstige, gedruckte Lithium-Ionen-Batterien herstellen.

Auch das Unternehmen Polykey beabsichtigt, 3D-gedruckte Polymerbatterien auf den Markt zu bringen.

Doch das sind nur einige wenige Beispiele für die Vielfalt der Möglichkeiten.