Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Der Parkplatz am Ortsrand von Diedesfeld mit dem Hambacher Schloß dahinter

  • Auf ins Klausental

  • Die Klausentalhütte

  • Schöner Aufstieg im wilden Bachtal

  • Sonnenverwöhnte Südseite mit herrlichen Wanderpfaden

  • Andrang am Hohe Loog Hause - ob es das gute Essen ist?!

  • Abstieg auf der Winterseite des Sommerbergs

  • Das Sühnekreuz über dem Hambacher Schloss

  • Die Sommerberg-Schutzhütte

  • Bick hinab nach Diedesfeld

  • Das Zeterberghaus-Restaurant

Von Diedesfeld zum Hohe Loog Haus

Diese Wanderung ist, neben der Besteigung der Kalmit direkt neben dem Hohe Loog Haus ein Wanderklassiker. Der Anstieg ist moderat und dennoch ist die Strecke durchaus eine kleine Tageswanderung – kann man die Rundwanderung doch mühelos auch noch erweitern.

Diese GPS-Wegführung beinhaltet zwei kurze, weglose Strecke durch den Wald. Man kann aber auch auf den Wegen bleiben und genießt dennoch eine schöne Wanderung.

Die Wanderung beginnt ist auf dem ausserhalb des Ortsrandes liegenden Wanderparkplatz (225m) von Diedesfeld. Von hier aus wandert man auf teilweise betonierten Wegen unterhalb des Zeterberghauses in das Klausental.

Bald kommt die Klausentalhütte in Sicht. An ihrer linken Hausseite vorbei geht es hinab ins bewaldete Bachtal des kleinen Baches. Der Wanderpfad „Pfälzer Käschdeweg“ begleitet den Wooggraben. Etliche Brückchen lassen den Wanderpfad immer wieder die Seite wechseln. Oberhalb der Knabenbrunnens geht es hinauf zum begleitenden Wirtschaftsweg. Hier beginnt der steilere Anstieg. In sieben Spitzkehren steigt man etwa 90 Höhenmeter an. Der herrliche Pfad auf der Sommerseite des Klausentals geht durch offenen Kiefernwald. Man sieht der Vegetation (Heide) an, dass es im Sommer hier sehr heiß werden kann.

Mit dem schmalen Wanderpfad geht es bis auf 566m hinauf. Nun sind es nur noch wenige Hundert Meter bis zum Hohe Loog Haus. Nach links würde es an der Wegkreuzung zum Parkplatz und darüber hinaus zum höchsten Gipfel des Haardtrandes gehen: die Kalmit (672 m).

Das Hohe Loog Haus (619 m) ist eine beliebte Gaststätte, die an bewirtschafteten Wochenenden stets eine große Zahl Gäste anzieht. Das liegt gewiss auch an der schönen Lage. Geht man den Weg jedoch über das Haus hinaus, wird es schnell wieder einsamer. Der sanft absteigende Weg durch den Kiefernwald hat keine einfache Rückkehrmöglichkeit zu dem hoch gelegenen Parkplatz an der Kalmit.

Die hier beschriebene Wanderung besucht zwei Kreuze oberhalb der Rheinebene. Zunächst geht es zum Sühnekreuz über dem Hambacher Schloss (es erinnert an das Hungerjahr 1947). Dann folgt der Wanderweg nach einem längeren Abstieg einem Forstweg, der in einer Talbucht langsam verschwindet. Doch der Weiterweg ist als schmaler Pfad erkennbar. Im Winter, wenn es geschneit hat, kann man in etwa immer auf der gleichen Höhe bleiben oder geringfügig ansteigen. Nach etwa 200-300 m erreicht man den Wanderpfad, der vom Hohe Loog Haus herabkommt.

Ihm folgt man durch den Kiefernwald zur Sommerberg-Schutzhütte (502m). Etwa 200 m weiter steigt man rechts etwa 30 Höhenmeter durch den offenen Kiefernwald-Hang hinab zu einem herrlichen Wanderpfad. Der Abstieg lohnt sich, ist aber wegen der Steilheit nicht ganz so einfach. Der Wanderpfad führt zu dem zweiten Kreuz, dem Wetterkreuz über Diedesfeld und Maikammer.

Zuletzt fällt der alte Forstweg recht steil ab zum Querweg Richtung Zeterberghaus (Wirtschaft mit ganz tollem Blick in die Rheinebene). Wer nicht dort hin will, geht auf dem Querweg links bis zu einer Wegkreuzung (ca. 1 km) und folgt dann der Beschilderung Richtung Diedesfeld. Leider ist der Wanderweg, der unmittelbar zur Gaststätte hinauf führt gesperrt. Sonst könnte man direkt hinab steigen zum Rückweg. Die Durchquerung der Waldwildnis neben dem Grundstück ist möglich aber beschwerlich. Unten kommt man in den Weinbergen am Haardtrand heraus und sieht bereits den Parkplatz wieder.

Die Wanderrund ist 11 km lang, kann aber leicht modifiziert werden. Der Höhenanstieg liegt bei etwa 450 Höhenmetern.


Der GPS-Track ist hier zu finden.