Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Parkplatz an der Strasse hinauf zum Schloß Hambach

  • Trüber Beginn der Wanderung

  • Am Sühnekreuz von Diedesheim

  • Herrlicher Wanderpfad am Sommerberg

  • Blick zur Kalmit

  • Sandstein dominiert die Haardt

  • Am Kalmit-Haus

  • Blick über die Kalmit in die Rheinbene

  •                                                                      Das Hohe Loog Haus, links die Kalmit

  •                                                      Herrliche Sicht und Sonne am Hohe Loog Haus

  •                                                                  Das Sühnekreuz über dem Hambacher Schloß

  • Abstieg zurück zum Ausgangspunkt

Vom Hambacher Schloss auf die Kalmit (673m)

Das auf einem Bergsporn vor der langen Front der Pfälzischen Haardt stehende Hambacher Schloss gilt als „Wiege der deutschen Demokratie“. Dahinter ragt der Sommerberg auf, dessen Sonnenseite schmale Pfade zwischen Felsen und niedrigen Kiefern bietet. In der Verlängerung des Bergrückens ragt der höchste pfälzische Gipfel des Oberrheinischen Randgebirges auf: Die Große Kalmit (673m).

Viele Wege führen hinauf zu der grandiosen Aussicht über die Rheinebene, einige beginnen am Parkplatz zum Hambacher Schloß. Hier sind zwei EURO als Tagespauschale zu bezahlen.

Der Wanderweg führt bequem eben durch den Wald. Nach einem Taleinschnitt geht es bald danach für kurze Zeit steil bergauf. Und schon ist ein erster Aussichtspunkt erreicht: Das Sühnekreuz der Gemeinde Diedesfeld.

Von hier aus geht es nun in den Sommerberghang. Der schmale Pfad führt durch einen niedrigen Kiefernwald. Überall ragen Sandsteine aus dem kargen Boden heraus, der im Hochsommer glühend warm erhitzt wird. An einer Stelle lohnt sich (siehe GPS) der kurze Wechsel zum etwa 15 m höher gelegenen Weg, denn auf diese Weise gelangt man zu einer sehr schönen Sitzgruppe mit Ausblick auf die Kalmit.

Bald danach kommt man zu einer Schutzhütte im Wald. Man folgt dem Wegweiser zum Hohe Loog Haus, bleibt dann aber später auf dem waagrechten Wanderweg. Er führt überaus bequem bis zu einem Bergsattel. Der große Parkplatz „Am Hahnentritt“ ist an schönen Tagen schon recht früh gut belegt. Wer noch weniger Gehen möchte zum Kalmit-Gipfel hinauf, dann dies tun, indem er zu einem noch höheren Parkplatz hinauffährt.

Der Wanderweg umrundet den Fuß des letzten Bergabschnitts südwärts bis zum Aufstiegsweg (bitte hier nicht der GPS-Spur folgen). Weiter oben sieht man bereits gut das Kalmithaus, das man nach wenigen Minuten im steilen Aufstieg erreicht hat.

Von den Bänken vor dem Gipfelrestaurant aus hat man eine tolle Weitsicht über die Rheinebene bis hinüber zum Odenwald, Karlsruhe und den Anfang des Nordschwarzwaldes.

Von hier aus führt der Weg hinab zum oberen Parkplatz und über ihn hinweg zu einer kleinen Felskuppe im Wald. Steil geht es hinab zu einer Forststrasse, über die man alsbald den Parkplatz „Am Hahnentritt“ wieder erreicht. Hier kann man sich entscheiden, ob man auf kürzestem Weg Richtung Hohe Loog Haus gehen will oder über den Zwergberg (589m) oder aussen drum herum. Hier wartet nochmals eine schöne Sitzbank mit Aussicht in das Hinterland der Haardt. Scheinbar endlos wölben sich die waldbedeckten Berge Richtung Westen.

Schließlich treffen alle Wege in einem Bergsattel wieder zusammen. Keine 10 Minuten später steht man am Hohe Loog Haus. Das Wald-Restaurant liegt knapp unter dem Bergkamm der Hohen Loog (619m) und hat ebenfalls eine herrliche Sicht auf Kalmit und die Rheinebene. Auch hier warten im Sommer schöne Bänke auf die Gäste.

Nach dem Hohe Loog Haus werden die Wege wieder einsamer, denn man ist nicht mehr in der „Reichweite“ der großen Parkplätze. Es geht zunächst sanft bergab durch den Kiefernwald. Schließlich geht es auf die „Winterseite“ des Sommerberges und steiler hinab. Man sollte den Bergpfad kurz verlassen, um zum Großen Sühnekreuz zu gehen. Das 1947 errichtete Kreuz erinnert an das Hungerjahr nach dem Krieg. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick hinab zum Hambacher Schloß – und natürlich ein letztes Mal auch in die Ferne.

Dann geht es im Kiefernwald weiter in Serpentinen bergab. Nach einer Viertelstunde ist der Parkplatz am Hambacher Schloß wieder erreicht und die Runde schließt sich.

Die Runde ist etwa 14 km lang bei knapp 450 m Gesamtanstieg

Hier gibt es die GPX-Datei zu der Tour