Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Aufstieg zur Hochfläche des Nackterhof

  • Felsen entlang des Weges

  • Ab hier geht es am Waldrand entlang

  • In der Ferne das Burgdorf Neuleiningen

  • Abstieg ins Tal bei Drahtzug

  • Der Weiher an der Drahtzug-Firma

  • Der Lebenshilfehof am Eingang zum Höningerbach-Weg

  • Immer am Waldrand entlang geht der Weg durch ein ruhiges Tal

  • Hier überquert der Wanderweg die Strasse

  • In Altleinigen

  • Der 20-Röhrenbrunnen

  • Aufstieg zur Burg-Jugendherberge

Der Leininger Burgenweg (Variante Teil 1)

Den Eingang zum Eckbachtal beschützt die Burg Neuleiningen und ist damit Vorposten gewesen für die Burg in Altleiningen. Dem Burgdorf Neuleiningen gegenüber liegt die Burg Battenberg ebenfalls weit über dem Eckbachtal. Alle drei Burgen verbindet der 23,7 km lange „Leininger Burgenweg“. Er ist eine anspruchsvolle Tagestour, die sich jedoch gut in zwei Teile aufteilen lässt. Es geht sehr abwechslungsreich und interessant durch Wald, entlang von Bächen, über offene Hochflächen am Nackterhof und auf schmalem Pfad vorbei an Felsen.

Startpunkt ist der Abzweig zur Burg Altleinigen (Gärtnerei Dennhardt) auf der schmalen Verbindungsstrasse zwischen Wattenheim und Altleinigen im Rothbachtal (Amselthal). Hier im Talgrund gibt es einen großen Platz, an dem man parken kann. Das sehr einprägsame Wanderzeichen des „Leiniger Burgenweges“ leitet einen sogleich Richtung Altleiningen in den Wald. Mit leichter Steigung geht es durch den Wald bis zu einem kleinen, felsigen Taleinschnitt mit Brücke.

Danach hat man fast den Anstieg schon geschafft. Der Wanderpfad bleibt im Wald und an der Hangkante. Einige Meter weiter sollte man unbedingt dem Wanderpfad folgen, denn er führt etwas tiefer hinab und damit unterhalb der kleinen Felskante, die sich hier oben im Wald befindet. So hat man für ein paar Hundert Meter einen schönen Einblick in den Sandsteinuntergrund des „Kleinen Donnersberg“.
Erneut einige Hundert Meter weiter gelangt man an den Waldrand und schaut auf die Weite Hochfläche rund um die kleine Ansiedlung „Nackterhof“. Unterhalb der Häuser geht es am Waldrand etwa 3 km entlang. Von einer Stelle, an der eine Bank zu einer Rast verlockt, hat man einen hervorragenden Blick auf das Burgdorf Neuleinigen mit seiner Burgruine.
Kurz danach biegt in einer Talmulde rechts ein „Zustieg“ zum Burgenweg ab. Der noch teilweise geteerte Weg führt bequem bergab. Wie durch einen Tunnel aus Hecken und Bäumen leitet er zum Ortsteil „Drahtzug“ und der namensgebenden Firma (heute ITW Welding).

Über den Parkplatz hinweg geht es wieder in den Wald hinein. Den munter dahinfließenden Eckbach überspannt eine kleine Brücke.

Nun geht es nach rechts etliche Kilometer entlang des Bachtals (am Firmenanfang mit seinem großen See davor könnte man durch das Spechttal nun wieder in wenigen Minuten aufsteigen zum Leininger Burgenweg).
Meist im Schatten und zunächst noch auf einem Forstweg erreicht man einen großen Bauernhof (Lebenshilfe). Ab hier wird der Weg wieder zu einem herrlichen Pfad, der entlang eines im Sommer oft trockenen Baches Richtung Höningen führt. Aus dem Kesselbrunnen (eine Quelle in einem kesselförmigen Steinkreis) sprudelt jedoch auch im Sommer noch Wasser.

Bald danach erreicht man auf dem Talpfad einen großen Parkplatz am Kupferberg (Ritterstein). Hier folgt man dem Leininger Burgenweg wieder und überquert die kleine Landstrasse. Gegenüber geht es entlang des Waldrandes und schließlich durch den Wald kurz bergauf nach Altleiningen. Steil über die Dorfstrasse wieder bergab erreicht man den Fuß des Burgberges. Auf einem schmalen, schattigen Aufstieg erreicht man die zu Jugendherberge umgebaute Burg auf dem Bergsporn über Rothbach- und Eckbachtal. Im Sommer ist hier das Freibad geöffnet und lädt zu einer Erfrischung ein.

Nun geht es als letzte Wegstrecke am Gartenhof (Pferdehof) vorbei wieder hinab ins Tal des Rothbachs und zum Ausgangspunkt zurück.

Die Strecke ist rund 13 km lang und hat etwa 300 Höhenmeter Anstieg.