Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!

Wandern im Weltkulturerbe Mittelrheintal

Zwischen der Nahe-Mündung bei Bingen und dem Zufluss der Mosel am Deutschen Eck in Koblenz liegt das Mittelrheintal. Tief hat sich der Strom in Jahrmillionen in das Schiefergebirge eingegraben. Bereits seit der Römerzeit werden große Bereiche der steilen Hänge für den Weinanbau genutzt. Unterbrochen nur von felsigen oder zu steilen Passagen oder nordwärts liegenden Flächen. Die größte Weinlage ist der Bopparder Hamm. Hier findet man auch den einzigen Klettersteig im Mittelrheintal, der sich kühn über Felsen senkrecht in die Höhe schwingt.

Der Rhein als größter Strom Deutschlands war schon immer eine bedeutende Verkehrsader und Grenze. So ist zu erklären, warum sich auf den 65 km Flussstrecke so viele Burgen und Bistümer aneinander reihen.

Der Burgenweg und der Rheinsteig Begleiten den Rhein auf seinem Weg durch das Romantische Rheintal auf beiden Seiten. Der eine schon berühmt, der andere mehr noch ein Geheimtipp. Beide aber gehenswert!

Die Loreley bei St. Goar kennzeichnet die engste und wildeste Stelle des Tals. Die Felswände zwingen das Wasser in enge, unübersichtliche Kurven. Die beidseitig verlaufenden Eisenbahnstrecken mussten hier durch den Berg gebaut werden, während die Strassen rechts und links des rasch dahin strömenden Wassers sich um manche steile Felswand schlängeln.

Dies alles und vieles mehr kann man als Wanderer sich erwandern. Großartige Aussichten, geschichtsträchtige Burgen, mittelalterliche Städtchen mit freundlichen Gaststätten und Weingütern, in denen Pause machen lohnt.

Eine kleine Auswahl der vielen Wanderungen, die möglich sind, findet man rechts und auf https://www.gerald-friederici.de/wfgf-2019/an-rhein-und-mosel.html