Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Aufstieg zur Burgruine Stahlburg

  • Blick von der Ruine auf den Ortsteil Steeg

  • So sah die Burg im Mittelalter aus

  • Aufstieg auf die Rheinterasse

  • Abstieg zum Rhein und Bacharach

  • Der Heinrich-Heine Blick über der Stadt

  • Spannender Abstieg

  • Die barocke Innenstadt von Bacharach

  • Rückweg durch den Wald

  •       Am Weiherturm vorbei

  • Die alten Schieferbergwerke nahe der Stadt

Rundwanderung zur Burg Stahleck und dem Weinort Bacharach

Eine Rundwanderung, die vorbei an einer Burgruine bis an den Rhein führt, dort durch das schöne, mittelalterlich angehauchte Bacharach leitet und schließlich über eine Burg und bequeme Waldwege wieder zurückführt. Ruhige Passagen wechseln sich mit weiten Aussichten und dem quirligen Rheinstädtchen Bacherach ab – für Abwechslung ist also gesorgt.

Man kann die Runde am Weiherturm am äußersten Ende des Stadteils Steeg an der L224 beginnen. Oder aber, hier beschrieben, man kommt von Breitscheid herab und beginnt die Wanderung an ihrem äußersten Zipfel.

Sogleich geht es im Wald leicht bergan und wechselt dann in einen offeneren Hangweg. Kurz wird es auf einem schmalen Pfad etwas felsig. Doch dann geht es wieder bequem auf einem alten Hangweg weiter bis zur Zufahrtstrasse zur Burgruine. Die schmale Strasse ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Schnell ist man an dem Abzweig zur Burg, der als schmaler Pfad zu der Zugbrücke führt, die früher die Burg schützte. Durch den Torbogen gelangt man in das Burginnere, von dem alledings fast nur niedrige Grundmauern übrig sind. Rechts ragt ein großer Rundturm auf, den man aber nicht besteigen kann. Doch lohnt es sich auch mehr, bis zum vorderen Turm zu gehen, denn an seiner Vorderseite ist eine schöne Aussichtskanzel und eine Bank. Der Blick ins Tal auf das schmale Ende vom Ortteil Steeg ist beeindruckend. In das steil eingeschnittene Tal eingebettet besteht der Ort überwiegend aus zwei Reihen Häusern mit der Strasse dazwischen.

Von der Burg geht es in ein Bachtal und dort schattig bergauf. Dann schwenkt der Weg nach rechts und leitet in ein Wiesengelände. Immer weiter geht es berghoch, bis die Hochfläche erreicht ist. Durch eine offene Hecken-, Felder- und Wiesenlandschaft leitet der Weg nun bequem Richtung Rhein.

An einer ersten Sitzgruppe oberhalb der unteren Rheinterrasse kann man eine Pause einlegen. Der Blick auf den Rhein verlockt. Doch wenige Minuten später und etwas tiefer ragt der Heinrich-Heine-Blick über das Tal und die kleine Stadt Bacharach. Alle Wehrtürme sind zu sehen, darüber die Jugendherbergs-Burg Stahleck und natürlich der Rhein.

Der Abstieg ist recht steil und stahlseilgesichert. Eine Lange Stahltreppe erleichtert den Abstieg. Schließlich geht es entlang der alten Wehrmauer steil hinab Richtung Städtchen. Doch zuvor muss man noch am Postenturm vorbei, den man besteigen kann. Dann gelangt man auf schmalen Pfaden in die mittelalterlichen Gassen hinab (kleine Variante der Originalwegführung).

An schönen Fachwerkhäusern vorbei erreicht man den Aufstieg zur Burg. Auf halber Höhe steht die Ruine der Wernerkapelle. Auf ausgetretenen Stufen aus Schiefer geht es weiter bergan bis zum Eingang in die Burg.

An ihm vorbei kommt man auf einen kleinen Parkplatz an der Strasse. Gegenüber geht es in den Wald. Schmal ist der Pfad, der ansteigend unmittelbar am Steilrand oberhalb der Strasse in den Wald führt.

Ab jetzt geht es fast ausnahmslos durch Wald. Erst kurz vor dem Ortsteil Steeg gelang man an große Gehege mit Rehen, die hier in fast natürlicher Umgebung gehalten werden. Die Bänke sollte man ausnutzen, denn den Blick auf die Burgruine Stahlberg bekommt man erst erheblich später noch einmal.

Der Weg leitet schattig immer weiter bergab bis er die Strasse L224 erreicht. Hier ist der Wanderparkplatz am Weiherturm, einem alten Befestigungsrest.

An ihm vorbei steigt die Strasse „Kuhweg“ wieder bergan. Doch nach ca. 300 m geht es rechts und damit weitgehend eben durch den Hang. Am Ende dieses Weges muß man auf einem Erdpfad im Wald steil ansteigen. Doch dann hat man fast schon den Pionierweg erreicht und damit den letzten Teil des Rückweges. An einem Aussichtspunkt mit Bank (Kotzberg) hat man nochmals einen sehr schönen Ausblick auf die Burg, die man am Vormittag besucht hatte.

Nun geht es nur noch bergab, bis man die Strasse nach Breitscheid erreicht. Kurz davor lockt links eine große Öffnung zu einem Blick ins Berginnere. Etliche Stollen wurden in früherer Zeit in den Berg getrieben, um den Schiefer abzubauen.

Über die Strasse erreicht man die letzten 300 m, die entlang des Baches zurück zum Ausgangspunkt führen.

14,5 km, 4 Stunden, 550 Höhenmeter