Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Wanderschild am Parkplatz

  • Das lange Tal bis zum Gletscher

  • Herrlicher Pfad durch den urwüchsigen Wald

  • Gelegentliche Informationstafeln

  • Der reissende Gletscherfluss

  • Am Ziel: der breite Eisstrom des Steindalsbreen

  • Ungewöhnliche Gäste auf dem Eis

  • Blick von oben auf den Rückweg

Der Steindalsbreen bei Skibotn

Die Wanderung zum Steindalsbren beginnt am Ende einer unbefestigten Strasse ungefähr 1 km hinter Steindalen an der 868 (Steindalsbreen ist ausgeschildert). Drei grosse Parkplätze deuten an, dass im Winter die beleuchtete Langlaufloipe durchaus beliebt ist.

An der Langlaufloipe entlang beginnt der Weg, der sofort in den niedrigen Birkenwald führt. Ein paar Hundert Meter lang stehen Lichtmasten entlang des Weges, doch beim Schild „100 m Höhe“ verlässt der Weg die Loipe. Alsbald beginnt der schmale Pfadweg, und man beginnt, die vor einem liegenden 450 Höhenmeter in Angriff zu nehmen.

Wenig später, noch ohne Sicht auf den rauschenden Fluss nebenan, wird es richtig steil. Für etwa 200 Hm geht es im schütteren Eschen-, Föhren-, Birken- Ebereschen- und Wacholderwald steil empor. Dann erreicht man den Ruhestein, mit 266 m der höchste Zustiegspunkt für die Steindalhytta. Doch zunächst steigt man etwa 50 m ab und kommt dem Fluss erstmals recht nahe. Rechts türmen sich alte Möränenkämme auf, an deren Fuß entlang man schließlich die geräumige und moderne Hütte in Steindalen erreicht. Sicht auf den Gletscher hat man allerdings nicht, dafür auf einen sehr schönen Wasserfall im Hintergrund.

Eine Brücke quert einen kräftigen Zufluss zum Gletscherwasser, dass wegen der mitgeführten Schwebteilchen milchig blau aussieht. Durch einen schönen Birkenwald (im Juli/August grün) geht es weiter, bisweilen an Sumpfgebieten entlang oder über grosse Wacker.

Nach etwa 500 m steht man auf der nächsten Endmoräne, auf der mit Informationstafeln die Umgebung beschrieben wird.

Der folgende Weg in einem grünen Hang, der sanft zum Fluß hin ausläuft, ist traumhaft schön.

Die nächste Moräne fordert etwas Kraft, aber alsbald steht man auf der nächsten Terrasse.

Der Weiterweg führt durch Wiesen, die links vom der vielarmige Gletscherfluss durchschnitten werden. Schon von weitem sichtbar ligt vor einem eine vegetationslose Gesteinshalde, die man hoch muß. Dann geht es über Geröll bis zum Gipfelbuch-Kasten. Hier hat man eine tolle Sicht auf die langestrecke Gletscherzunge und den See davor.

Ein Trampelpfad führt rechts bis zu der Stelle, an der man auf das Eis gehen kann. Der breit auslaufende Gletscher ist gut zu begehen.

Der Rückweg erfolgt auf dem Herweg.

Wegdaten: 450 Höhenmeter bis zum Gletscherfuss, ca. 16 km