Frederikstad und der Norden Dänemarks zum Abschluß

Am letzten Tag in Norwegen noch ein kurzer Besuch in der Altstadt von Frederikstad. Altstadt und Festungsmauern sind vollständig von einem Wassergraben und Erdwällen umgeben. Im Inneren liegen sehr schöne alte Dorfstraßen aus der Zeit um 1785. Abends dann Rückfahrt von Göteborg nach Frederikshafen.

Am nächsten Tag Fahrt vom Nachtplatz bei Frederikshafen nach Norden Richtung Skagen. Die Landschaft hier an der Nordspitze Dänemarks wird zusehends flacher und wird beherrscht von mit hartem Gras bewachsenen Sanddünen.
Bei Skagen gibt es in den bewaldeten Dünen die St. Laurentii-Kirche. Sie stammt aus dem Jahre 1387, die jedoch 400 Jahre später (1795) aufgegeben werden mussten, da der Flugsand sie zu verschütten drohte. 1816 wurde der mehrmals umgestaltete Kirchturm als Landmarke weiß gestrichen.
Hinter Skagen ragt der alte graue Leuchtturm in die Höhe und kurz drauf erreicht man einen sehr großen Parkplatz. Noch etwa anderthalb Kilometer sind es bis zur sandigen Landspitze, an der Nord- und Ostsee zusammentreffen. Leider stürmt es heftig und Regen peitscht über das flache Land.

Nach der umtosten Nordspitze geht es an der Westküste wieder nach Süden. Richtung Hirtshals steht bei Lönstrup ein einsamer Leuchtturm, der eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Als er 1899 erbaut wurde, stand er 200 m vom Klippenrand entfernt. Bald schon wuchs der Flugssand vor ihm an. Zeitweise so hoch, dass er gar nicht mehr vom Meer aus zu sehen war. Durch die veränderten Windverhältnisse ist er später wieder aus dem Sand aufgetaucht. Durch Brandungsverluste steht er heute dagegen am Klippenrand und droht abzustürzen. Ende Oktober 2019 wurde Rubjerg Knude Fyr um 80 m nach hinten versetzt, um ihn zu retten.