Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Der Baumwipfelpfad von Füssen

  • Aufstieg zur Roten Wand

  • Traumpfädchen zur Felswand

  • Die Rote Wand mit

  • Tiefblick ins Vilstal

  • Der Baumwipfelpfad von oben

  • Ausblick am Schwarzenberg

  • Forgensee bei Füssen

  • Neuschwansteinblick im Abstieg

  • Der mächtige Säuling (2047m)

  • Schloss Loch

  • Unterpinswang

  • Am Talboden zurück Richtung Ziegelwies

  • Zurück am Großparkplatz am Baumwipfelpfad

Ziegelwies (Füssen) - Rote Wand - Schwarzenberg - Schloss Loch

Eine Wanderung hauptsächlich im Wald mit einigen schönen Aussichtspunkten. Am Wegrand erwartet nichts wirklich Herausragendes den Wanderer, dafür ist der Weg eher einsam. Einige Wegstücke sind steil und schmal – das richtige Schuhwerk braucht man also dennoch.

Die Wanderung beginnt auf dem großen Parkplatz am Baumwipfelpfad. Das Gemeinschaftsprojekt von Deutschland und Österreich (die Grenze geht mitten durch) ist schön (5 EUR/Person) aber nicht überragend. Der Lech selbst ist leider nicht zu sehen.

Gegenüber dem Haupteingang zum Baumwipfelpfad geht es auf dem Walderlebnispfad bergauf. Es ist sogleich recht steil. An einer Stelle mit Holzklang-Instrumenten für die Kinder biegt der Weg links ab. Kurz darauf leitet ein Wanderschild rechts hinauf zur "Roten Wand". Nun geht es zum Teil sehr zügig auf schmalem Pfad bergan. 300 Höhenmeter werden im überwiegend offenen Hochwald erklommen, bis der Weg in einen Sattel führt. Fast sieht man den Abzweig nach rechts zu dem Aussichtspunkt auf der Roten Wand nicht (etwa 30 m vor dem Wanderschild hinauf zum Dreiländereck). Der schmale Pfad leitet auf einen Felskamm hinauf, auf dem man nach etwa 100 m einen sehr schönen Aussichtsplatz erreicht. Ein großartiger Tiefblick auf die weiten Kiesflächen des Tiroler Lech im Vilstal und hinaus in das Voralpengebiet.

Hier lässt sich vortrefflich Pause machen nach dem anstrengenden Aufstieg.

Zurück am Wanderweg geht es nochmals einige Meter steil hinauf, dann trifft man auf das Ende einer Forststrasse. Auf ihr umrundet man den 1200 Meter hohen Schwarzenberggipfel. Bereits wieder im Abstieg biegt an einem gut sichtbaren Jesuskreuz links der kurze Stichweg zu einer weiteren Aussicht ab. Es lohnt sich, die paar Höhenmeter dran zu hängen, denn der Blick auf Füssen und Forggensee ist famos! Warum die Bank weiter hinten im Gebüsch fast ohne Aussicht steht bleibt unklar.

Von diesem höchsten Punkt aus geht es nun über die breite Forststrasse bergab. Allerdings biegt in der zweiten scharfen Kurve der Wanderweg ab. Extrem steil geht es im Wiesengelände auf einem kaum sichtbaren (weil wohl neu angelegten) Pfad bergauf. Nach etwa 50 Höhenmetern und etlichen schmalen Wegstellen erreicht man eine Weggabelung. Dieser vagen Spur folgt man besser nicht und geht weiter zur nächsten, deutlicheren Abzweigung. Der schmale Wanderpfad biegt nach links ab und führt Richtung Pinswang. Nun geht es im Wald steil bergab. Der Weg ist schön angelegt. Er bringt einen zwar ziemlich schnell hinunter, aber es bleibt gut begehbar. Allerdings sollten die Schuhe etwas Grip haben.

Kurz vor dem breiten Wiesentalboden zweigt rechts ein Pfad zum Schloss Loch ab. Der Abstecher lohnt sich - nicht nur für Kletterer, die in dem großen Felsdach über den alten Mauerresten den 11 Grad antesten.
Unten, inmitten der grünen Wiesen, liegt die sehr schöne Kirche von Unterpinswang.

Nach dem kleinen Abstecher geht es in etlichen kleinen Serpentinen hinab zum Talboden. Doch den verlässt man alsbald wieder Richtung Ziegelwies. Der Sattel ist jedoch recht schnell erklommen. Der Weg ist fast eben und leitet Richtung Füssen. An einem Abzweig kann man entscheiden, ob man unten an der Strasse entlang gehen will...oder nochmals ordentlich ansteigend oberhalb im Wald. Ein kleiner Aussichtspunkt mit Bank entschädigt für den erneuten Anstieg.

Der folgende Wegabschnitt ist bestens geschottert und sogar mit Stahlseil stellenweise versichert. Eine recht überflüssig erscheinende Maßnahme angesichts der Breite des Weges.

Nach etwa einem Kilometer erreicht man aus dem Wald absteigend wieder den großen Parkplatz.

Die Wanderrunde ist rund 10 Kilometer lang bei 550 Höhenmetern

Hier ist die GPX-Datei zu der Wanderung.