Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Morgenerwachen am Kochelsee

  • Mautstrasse entlang des Walchensee


  • Start bei Niggels


  • Schmaler Aufstiegspfad

  • Aufstieg im Wald

  • Die Staffelalm auf 1406 m

  • Der letzte Aufstieg zum Gipfel

  • Das kleine Gipfelareal

  • Weite Aussicht vom Gipfel

  • Im Norden die Benediktenwand

  • Der Staffel über der Jachenau

  • Benediktenwand

  • Steiler Abstieg

  • Nur ein Pfad

  • Wieder unten im Tal

Von Niggeln in der Jachenau auf den Staffel (1532 m)

 (Die Mautstrasse vom Walchensee zur Jachenau kostet 10 EUR; alle Parkplätze zusätzlich gebührenpflichtig)
Die Jachenau ist ein großes, ebenes Almtal. Die Jachen fließt als stark mäandernder Fluss durch diese lieblichen Wiesenlandschaft. Als eher unauffälliger Waldberg überragt das Tal der Staffel. Schon von unten ist das Gipfelkreuz zu erkennen, von dem aus es einen tollen Rundblick auf die Berge der Umgebung gibt.

Das winzige Örtchen Niggeln verfügt über einen Parkplatz. Von hier aus kann man die "Grosse Staffel-Runde" starten. Zunächst geht es über die Almwiesen Richtung Wald. Dort steigt man entlang des Raitgrabens auf, bis man den Bach quert. Nun geht es in zahllosen Serpentinen im dichten Bergwald bergauf. 400 Höhenmeter später erreicht man eine breite Forststrasse, die ebenfalls recht steil bergauf führt. Kurz vor einem Bach biegt links der Weg ab und führt in Serpentinen weitere 100 Höhenmeter hinauf. Der Weg ist durchweg im Wald und dabei stein- und wurzelreich.

Eine sanfte Bergschulter läutet den letzten Anstieg ein. Im schütterer werdenden Hangwald erklimmt man nochmals steil auf dem Bergpfad die Höhe, bis recht plötzlich die freie Wiesenfläche der Staffelalm erreicht ist. Ein Wirtschaftsgebäude, eine Hütte, viel mehr ist es nicht. Nun sind es noch etwa 60 Höhenmeter bis zum Gipfel. Etliche schwere Balken bilden eine reichliche Auswahl an Plätzen rund um das Gipfelkreuz. Und tatsächlich gibt es in alle Richtungen etwas zu sehen. Namentlich natürlich der Herzogenstand über dem Walchensee und die Benediktenwand, deren Felsen tatsächlich wie eine Wand erscheinen. Im Süden ragt der 2102 m hohe Schafreuter auf und in der Ferne die Birkkarsspitze (2749 m) im Karwendel.

Tief unter einem liegt die grüne Fläche der Jachenau, die sich von Richtung Walchensee nach Osten erstreckt.
 
Direkt vom Gipfel gibt es entlang des Grates einen steilen Abstieg. Der Pfad ist erst im wenige Meter später beginnenden Hangwald gut zu erkennen. Er führt ziemlich steil bergab. So sind die knapp 100 Höhenmeter recht schnell überwunden, bis man eine in den Wald geschnittene Forststrasse erreicht. Man folgt der rauen Strecke, bis von links nach rechts der normale Abstiegsweg quert. Ihm folgt nun ein ganzes Weilchen durch den Wald. Stellenweise sind wieder viele steinige und wurzelige Strecken zu überwinden. Doch schließlich kommt man erneut auf einer grossen Forststrasse an. Auf ihr geht es recht flott bergab.

Kurz vor dem Talboden biegt man Richtung Niggeln wieder ab und erreicht über eine raue, alte Forststrasse den Waldrand. Plötzlich steht man unten im Tal und wandert durch die Weidewiesen. Nun ist es kein Kilometer mehr zurück zum Ausgangspunkt.
 
Die Runde ist 10,5 km lang und hat einen Aufstieg von 800 Höhenmetern.