Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Herrlicher Start entlang des Kellenbachs (Simmer)

  • Kurz vor dem Campingplatz Haumühle

  • Erster Aussichtspunkt: Links Schloss Dhaun, rechts die Felsen des Felsengartens

  • Sehr schön zu sehen Schloß Dhaun

  • Die Eulenkanzel im Felsenlabyrinth des Bachdurchbruchs

  • Sehr schöner Weg entlang der Talkante

  • Der Abschluß dieses Teils des Weges: die Falkenstein-Aussicht

  • Aufstieg nach Horbach

  • Der kleine Weiler Horbach

  • Aussichtsreiche Sinnebank oberhalb Simmertal

  • Querung in Simmertal

  • Langsamer, schöner Aufstieg Richtung Schloß Dhaun

  • Ausblick von der Ruine

  • Im Schloßgarten

  • Abstieg zurück zum Kellenbach

Wanderung bei Simmertal, Variante Vitaltour Felsengarten

Die Vitaltour Felsengarten entführt in das Steilgelände des Simmerbach-Durchbruchs (ab Gemünden der Kellenbach) bei Simmertal. Unterhalb des Schlosses Dhaun drängt das heute ruhige Wasser durch die Felsbarriere der von Nordosten nach Südwesten ausgerichteten Bergkämme. Die Wanderung bietet eine einsame Bachwanderung, einen Felsenpfad mit beeindruckenden Aussichten und einen schönen Wiesen- und Waldabschnitt bis hinauf zum Schloss Dhaun. Die Runde hält sich nur im Bereich des Felsengarten an die ausgeschilderte Vitaltour.

Start der Wanderung ist am Abzweig von der L421 nach Brauweiler. Kurz hinter der Brücke biegt rechts ein von Büschen und Bäumen eingerahmter Weg ab. Er führt sehr schön und schattig etwas oberhalb des Simmerbachs entlang bis zu einer weiteren Brücke. Ab hier wird der Weg immer schmaler und ist schließlich ein Wanderpfad, der die Nähe zu dem gemächlich hinfließenen Bach nie verliert. An einem gegenüberliegenden Wohnmobilstellplatz ist der Weg sogar ein kurzes Stück als Steg oberhalb der Wasserlinie betoniert. Danach erreicht man alsbald den Campingplatz Haumühle. Die schmale Zufahrt entlang liegt recht ein Gasthaus „Outlaws“. Kurz vor der Einfahrt in das Gelände biegt links ein Wanderpfad ab, der steil mit Treppen bergauf strebt. Der Weg leitet in Serpentinien hinauf zum ersten Aussichtspunkt. Tief unter einem liegt das schmale Kellenbachtal.

Nahezu eben geht es nun Richtung Rabenkanzel. Eine offene Felsnase mit Steinbrechgewächsen hat den Namen „Felsengarten“ erhalten. Bald darauf biegt links der kurze Abstecher zur auf einem Felsenkamm liegenden Rabenkanzel ab. Die kleine gemauerte Kanzel in und über den Felsen gewährt einen guten Blick hinüber zur kleinen Gemeinde Dhaun mit dem beeindruckenden Schloß.

Zurück auf dem herrlichen Waldpfad geht es zunächst noch etwas bergauf. Wer mag, kann auch zur Uhukanzel absteigen, die am Ende einer steilen Treppe ebenfalls eine gute Sicht in das tief eingeschnittene Tal bietet.

Doch schließlich kommt man an einer Hütte an. Der erste Aussichtspunkt ist nett, aber die zwei etwas tiefer liegenden atemberaubend.  Scharf wie Messerschneiden ragen die Felsen aus dem steilen Felswald hervor. Unten schlängelt sich die Strasse durch die schmale Talaue.

Ab hier geht es – abweichend von der Vitaltour - auf einem Traktorweg durch den Wald hinauf zum Weiler Horbach. Hier trifft man wieder auf die Vitaltour. An der winzigen Kirche vorbei geht es in eine Talmulde, nur um kurz darauf steil anzusteigen.
Doch nur kurz muss man sich durch den Wiesenhang hinaufbemühen, dann geht es waagrecht weiter. Etwa 400 m weiter gibt es an einem Waldeck eine herrliche Sinnebank, von der aus man einen weiten Blick Richtung Süden hat.

Ab hier geht es erst einmal bergab. Die in den GPX-Daten enthaltene Abkürzung ist schwierig zu finden, man kann aber auch einfach den Forstweg weiter gehen und den ersten Weg weiter bergab nach rechts folgen. In Simmerbach folgt man der Brunkensteinstrasse bergab, bis man unten am Kellenbach angekommen ist.

Über die Brücke folgt man geradeaus dem ersten kleinen, etwas versteckt liegenden Pfad in den Hang hinein. In kurzen Serpentinen leitet der kleine Waldpfad rasch hinauf zu der Aussicht auf dem „Roter Berg“. Links geht es dann kurz weiter bis zu einer Forststrasse, der man nach rechts folgt.

Ab jetzt geht es lange bergauf. Weniger als einen Kilometer vor dem Schloß Dhaun biegt rechts der Steig zur weitgehend verfallenen Vorburg Brunkenstein ab. Dann, weiter im schattigen Aufstieg unter hohen Bäumen, erreicht man die beeindruckende Schlossruine Dhaun. Die befestigte Anlage lohnt sich zu besuchen, auch wenn nach der französischen Revolution viel Baumaterial nach Bad Kreuznacht verfrachtet wurde. Leider gibt es keinen rechten Blick von den Burgterrassen auf die gegenüberliegenden Felsen, die man vor Stunden noch durchwanderte.

In Dhaun-Hochstetten geht es (leider) noch einige Höhenmeter auf der Durchgangsstrasse bergauf. Am Dorfende liegt ein Parkplatz, von dem der Wildgrafenweg nach unten leitet. Der schmale Weg verbreitert sich bald und wird zur sanft abfallenden Forststrasse. Immer weiter geht es hinab ins Simmertal. Bald sind wieder Autos zu hören. Schließlich ist die Strasse erreicht, links liegt keine 100 m entfernt die Brücke über den Bach - der Ausgangspunkt ist erreicht.

17,2 km, 500 Hm