Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Start am Sendemast mit Blick zum Heimberg-Turm

  • Blick auf Nahe und Oberhausen

  • Gut Herrmannsberg

  • Wanderweg entlang der Nahe

  • Felsiger Weg Richtung Schlossböckelheim

  • Burgruine Schlossböckelheim

  • Aufstieg zur Burg

  • Aussichtspunkt zum Heimberg

  • Der Anschnitt der Lava am Heimberg

  • Deutlich sichtbar die Ascheschichten zwischen der Lava

  • Wanderweg durch die Weinberge

  • Am 29 m hohen Heimberg-Turm

  • Rückweg zum Wanderparkplatz

  • Im Oberdorf von Schlossböckelheim

Aussichtsreiche Rundwanderung um Schlossböckelheim an der Nahe

Sehr schöne und sonnige Tour durch die Weinberghänge bei Schlossböckelheim an der Nahe. Der stetig sehr aussichtsreiche Weg führt einen durch Steilhänge und vorbei an Lavaablagerungen schließlich bis zum 29 m hohen Aussichtsturm bei dem Heimberg. Dazwischen warten eine alte Burgruine und viele schöne Aussichtsbänke auf den Wanderer.

Die Tour kann man an vielen Stellen beginnen, eine Möglichkeit ist der Parkplatz am weithin sichtbaren Sendemast über Schlossböckelheim/ OT Kolonie (Schlossstrasse).

Von hier geht es zunächst bergauf. Bald schon hat man einen hervorragenden Blick über den sanft gewölbten Heimberg (303 m). Dann verschwindet man kurz im (Eichen)Wald. Vorbei an einem alten Haus geht es schließlich östlich etwa einen Kilometer entlang des Waldrandes. Der Weg wird immer uriger, doch dann quert man eine der Zufahrten zu den Weinanbaugebieten über der Nahe. Wenig später betritt man die steilen Weinberghänge. Unter einem liegt das Gut Herrmannsberg über dem kleinen Ort Oberhausen auf der anderen Seite der Nahe. Darüber ragt mächtig der höchste Naheberg auf, der 422 m hohe Lemberg.

Mit ihm im Rücken geht es nun nach Westen. Bald erreicht man eine felsige Steilwand, unter der sich die schmale Weinbergstrasse entlang schlängelt. Steil ragt der zerklüftete Fels über einem auf, kaum, dass sich eine Pflanze in dem brüchigen Gestein verankern kann. Etwa 300 Meter weiter ist die Landschaft wieder weniger steil und der Weinanbau setzt wieder ein. Nach einigen Talnischen erreicht man eine kleine, aussichtsreiche  Hütte mit kleinem Brunnen daneben.

Wenige Hundert Meter steht man an einer Bergsporn und schaut hinunter zu Nahe, über der sich die Reste der Burg von Böckelheim (824 erstmals erwähnt) erhebt. Man erreicht sie – mit einigem Abstieg dazwischen - durch den Ortsteil „Schloss“.

Von hier aus geht es steil die Straße „Zum Mühlberg“ hinauf. Schon bald ist man erneut auf der Höhe des gegenüberliegenden Wanderweges und die Burg liegt wieder unter einem. Durch Weinberge und lauschige Buschecken dort, wo der Weg in einer scharfen Serpentine die Richtung wechselt, geht es vorbei an zwei herrlichen Aussichtsbänken.

Der Weiterweg führt nun sehr weiter herum um den Heimberg, bis man die Kirche von Waldböckelheim sieht. Der Umweg ist lohnend, dann über einer Terrasse voller Weinberge geht man hier entlang einer Felswand, in der sehr schön ein Vulkanisches Phänomen zu erkennen ist: zwischen zwei Lavaschichten sind deutlich die zusammengepressten Schichten von Asche zu erkennen.

Schließlich führt der Weg bergauf und erreicht den Zugang zum Heimbergturm. Dieser 29 m hohe Holzturm steht auf vier Eckpfeilern, die aus jeweils einem kompletten Baumstamm bestehen. Der Turm gewährt eine hervorragende Sicht in alle Richtungen, insbesondere auch nach Bad Münster am Stein mit seiner gewaltigen Felswand über der Nahe, der Roten Wand. Auch der Blick zum Lemberg und die Nahe entlang vermittelt einem einen guten Eindruck, wie viele schöne Wanderwege hier noch auf den Wanderer warten.

Der Rückweg entlang von Hecken und Weinbergen führt zunächst hinunter zum Ortsteil Kolonie. An dessen Rand führt schön aber steil ein schattiger Wanderweg wieder hinauf zu dem Parkplatz am Sendemast.

Länge der Tour 11 km bei rund 350 Höhenmetern. Die Wanderstrecke kann leicht auf 15-20 km ausgedehnt werden, wenn man beide Berge (Heimberg und der Bergkamm bis nach Niederhausen an der Nahe) komplett erwandert. Teile des Weges laufen entlang des Pilgerweges Hildegard von Bingen.


Die GPX Datei zu der Wanderung