Nur, wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!
  • Kurz vor dem Dorfende

  • Kletterfelsen oberhalb des Bachtals

  • Der versteckte Einstieg zum Norissteig

  • Ein erster, kurzer Kamin

  • Am Gipfelkreuz der Mittagswand

  • Die beeindruckende Felswand, durch die es bergab geht

  • Der Fankekamin geht eng und steil berghoch

  • Am Kastell gibt es mehrere Bänderwege

  • Hier geht es das erste Mal über Stahlstifte

  • Die Wände des Hohenglücksteig in der Novembersonne

  • Übergang zum zweiten Klettersteig

  • Der "Bambini-Klettersteig" zum Üben

  • Im Hohenglücksteig wird es spannend

  • Rechts Teil 2, links das Gipfelkreuz des Steiges

  • Die Schatten werden länger

  • Abstieg in der langsam untergehenden Sonne

  • In der großen Cäciliengrotte

  • Herrliches Abendlicht über dem herbstliche  Wald

  • Es geht zurück nach Hirschbach

  • Fantastische Abendstimmung

Die Klettersteige Norissteig und Hohenglücksteig über Hirschbach

Die beiden Klettersteige, die heute bestiegen werden, lassen sich gut miteinander verbinden, was einen Rundweg von nur 8 km ergibt. Dennoch sollte man ausreichend Zeit einrechnen, denn es geht ja nicht nur über Waldwege. Die meiste Zeit folgt der Klettersteig waagrecht den Felswänden, nur selten geht es mal den Fels senkrecht hinauf.

In Hirschbach gibt es mehrere Startmöglichkeiten. Eine naheliegende ist der kleine Parkplatz oberhalb der Talstrasse nahe der kleinen Kirche an der alten Dorfstrasse. Von hier aus geht es Richtung Westen eben entlang. Am besten folgt man dem Wanderweg, der unten am Bergfuss durch den Wald verläuft anstelle des Anstiegs hinauf zu den Kletterfelsen. Der Pfad dort ist recht unwegsam. An der Mittelbergwand geht es schließlich steil bergauf zu den Felsen. Aus dem Wald tritt man schließlich auf eine Felsrippe hinaus, die senkrecht nach Südwesten abbricht. Ein Gipfelkreuz lockt zum ersten Fotostopp.
Der Klettersteig jedoch geht hinein in die senkrechte Wand, in der es im Sommer schon recht warm werden kann. Das Stahlseil folgt einer absteigenden Felsstufe. Im Herbst und bei nassem Wetter kann weiter unten der Fels schon arg rutschig sein, während man im Sommer froh ist, wenn wieder Bäume Schatten spenden.

Ganz unten warten noch zwei nicht so angenehme Stellen auf einen. Die Wände sind arg abgespeckt und die Tritte rar. Auch hier gilt wieder: bei feuchtem Fels unangenehm.

Schließlich steht man wieder unten auf dem festen Waldboden. Im Schatten der Bäume geht es hinüber zum Frankekamin. In der Felswand ist ein schmaler Spalt, in den man hineinklettert. Dann helfen etliche Eisentritte, wieder aus dem dunklen Loch heraus zu kommen.

Nun folgt man dem Wanderzeichen durch den Wald ohne große Höhenunterschiede. Im Bogen geht es zum Kastell, einer beeindruckenden Ansammlung an Felswänden im Wald. Der Klettersteig überwindet hier auf einigen Stahlstiften eine glatte Wand, die sich über einem weiter aufwölbt.

Dann geht es auch hier wieder zurück zum Waldboden. Der Wanderweg führt nun hinein in einen Sattel und hinüber zum Höhenglücksteig. Direkt neben der breiten Forststrasse sieht man zwei Leitern in den Wänden hängen. Dort ist der Bambini-Klettersteig. Der ist jedoch gar nicht so harmlos wie sein Name und ist gut als Trainingseinstieg für Neueinsteiger geeignet.

Direkt daneben beginnt der erste Teil des Hohenglücksteigs. Die anspruchsvolle Einstiegswand kann rechts durch einen Kamin oder noch weiter rechts über einen Pfad umgangen werden. Oben angekommen folgt das Stahlseil wieder den Felssimsen, bis hinter einer Felsnase es über Stift weiter geht. Die Schritte sind zum Teil durchaus weit und die natürlichen Tritte abgespeckt. Allerdings ist der Eisenweg sehr gut abgesichert.

Nach einem kurzen Abstieg geht es gleich wieder in die sonnenseitige Kalkwand, in der es selbst im Herbst bei Sonne warm wird. Nach einer hölzernen Brücke und einer letzten Querung erreicht man wieder Waldboden.

Bald darauf warnt ein Schild an der Felswand, dass eine schwierige Stelle folgt. In der leicht überhängenden Wand heisst es volle Armkraft nutzen, um nur durch Reibung durch die Schlüsselstelle zu kommen. 20 m weiter verläuft jedoch wieder der „normale“ Steig wieder über Stifte in der Wand. Die eine oder andere Nische wird passiert, dann ist auch dieser Abschnitt beendet.

An einem kleinen Kammübergang kann man links kurz zu einem Gipfelkreuz mit toller Aussicht aufsteigen (nach rechts der Hinweis zu Teil 2).

Teil Zwei des Klettersteiges beginnt nach einem kleinen Abstieg und führt weiter entlang der Felswände des „Rutschen (591m)“. Über einen Sims geht es auch mit Hilfe von Stiften durch die weiße Wand und schließlich noch bis zum Prellstein.

Im Abstieg kann man einen Abstecher zur beeindruckenden Cäciliengrotte machen. Sie hat mehrere Durchbrüche und eine schöne Auswaschung, die daran erinnert, dass dieser Bereich einst im Inneren des Berges lag.

Nun geht es auf dem Wanderweg 3 weiter bergab. Links passiert man die oberhalb liegende imposante Schmiedberghöhle und gelangt dann zum Teil recht steil hinab nach Hirschbach. Nun sind es nur noch wenige Hundert Meter zurück zum Parkplatz.

Hat man einen ganzen Sommertag Zeit, darf man sich richtig Zeit lassen. Im Spätherbst, wenn die Bäume langsam die Blätter verlieren und die Sicht auf die Felsen besser wird, darf man sich nicht zu lange verweilen.

Hier gibt es die GPX-Datei zur Wanderung.