Katzenbuckel (626m) und Burgruine Eberbach (320m)

Aufstieg zum höchsten Punkt des Odenwalds auf einem ehemaligen Vulkan, inklusive Turmaussicht und Besuch einer dreiteiligen Burgruine. Diese Rundwanderung startet an dem kleinen Parkplatz Stettenrampe an der L542 nach Oberdielbach hinauf. 

Erst geht es eine breite Forststrasse hinauf, doch dann bringt einen ein herrlicher Waldpfad weiter hinauf in Richtung Waldkatzenbach. An der Curt-Brand-Hütte vorbei steigt man wieder mit breiter Forststrasse die letzten Höhenmeter bis zum großen Parkplatz am Sportplatz. Nun liegt der kegelförmige Gipfel des ehemaligen Vulkans bereits vor einem, umrahmt von weiten Wiesen. Das Restaurant und der Parkplatz daneben ermöglichen einen schnellen Aufstieg zum Turm am Gipfel des 626 m hohen Berges, der damit der höchste des Odenwalds ist. Direkt neben dem Parkplatz liegt der Katzenbuckelsee. Er ist das Überbleibsel des Vulkangestein-Abbaus, der bis 1974 erfolgte. Rechts davon steigt ein lehrreicher Pfad hinauf. Durch das dichte Gestrüpp hat man zwar nie wirklich Ausblick auf den See, aber die Tafeln sind interessant gestaltet.

Vorbei an der 1994 gebauten und inzwischen völlig verfallenen Sprungschanze leitet der Katzensteig in Richtung Gipfel. Jetzt, im zeitigen Frühjahr, erkennt man den 18 Meter hohen, 1821 gebauten Steinturm auf dem ehemaligen Vulkanschlot frühzeitig. Wenige Minuten später steht man oben und kann sich auf einer der Bänke oder Steintreppen ausruhen. Der Turmaufstieg ist eng und dunkel, aber die Aussicht oberhalb der Baumwipfel gut: ein Meer aus Wald und Bergkuppen sowie der Ort Waldkatzenbach.

Von nun an geht es bergab. Bald erscheinen die Wiesen nach dem steileren Abstieg. Und leider alsbald auch wieder eine breite Forststrasse. Fast vier Kilometer lang folgt man dem breiten und doch recht eintönigen Weg, bis man nach einigem Abstieg schließlich die Burgruine der Burg Eberbach erreicht. Die drei Burgbestandteile (vordere Burg, Mittelteil, Hinterburg) liegen oberhalb der Stadt Eberbach am Neckar auf einem Bergsporn. Heute ist es so stürmisch, dass man lieber Windschatten sucht, als lange die Aussicht zu genießen.

Leider muß man einen Teil des Zustiegs wieder bergauf zurück gehen. Aus einem unerfindlichen Grund hat man den letzten Kilometer bis zur Burg mit groben Basaltschotter ausgestattet, was das Gehen auf dem Forstweg nicht gerade angenehm macht. Doch dann geht es alsbald an einer Wegekreuzung rechts hinab. Die sehr gut ausgebaute Forststrasse bringt einen bis zu Landstrasse, die sich hier von Eberbach kommend hinaufwindet. Mit dem Wanderpfad geht es nun leider nochmals 60 Meter hinauf, bevor es endgültig bergab geht zurück zum Parkplatz Stettenrampe.

14 km, 550 Hm