• Oberhalb der Effenmühle

  • Weg zum Geotop

  • Aussichtsplatz am Plateaurand

  • Die Kreuzkapelle

  • Aufstieg zum Golfplatz

  • Der Golfplatz, davor der Wanderweg im Naturschutzgebiet

  • Blick auf Sankt Johann

  • Wolfsheim in einer Geländemulde

  • Der Mittelrhein-Durchbruch bei Bingen und das Niederwalddenkmal

  • Fünf Steinsäulen an der Wißbergarena

Der Wißberg bei Sprendlingen

Ausgesprochene Aussichtstour entlang eines alten Tafelberges, der sich im Tertiär in einem flachen Meer bildete. Die Hänge sind rundum durch den Weinanbau geprägt. Dennoch gibt es viele Buschhecken und auch einige schattige Wegabschnitte. Oben auf dem Wißberg liegt eine ausgedehnte Golfanlage, die der Weg umrundet. Blicke bis zum Beginn des Mittelrheins bei Bingen oder zu dem Nahedurchbruch bei Bad Kreuznach sowie bis zum Donnersberg sind bei gutem Wetter sicher. Die Tour ist knapp 10 km lang mit etwas mehr als 200 Höhenmeter Anstieg.

Start der hier vorgestellten Tour ist die Effenmühle am Ortsrand von Gau-Bickelheim. Nach Überqueren der Eisenbahnstrecke steigt der Weg sogleich an. Etwa 150 Höhenmeter höher liegt das Plateau des Wißbergs. Doch zuächst geht es in den Weinbergen nur bis zu einer Sitzgruppe mit Kreuz hinauf. Von dort kann man eben nach rechts zu einem Geotop gehen – Hangrutschungen, die eine Kalkschicht offenlegen.

Zurück an der Sitzugruppe führt der Weg etwas unterhalb wieder nach Osten und begleitet alsbald die Hangkante oberhalb der Weinberge. Etwa auf dem halben Weg Richtung des Golfhotels am Wissberg steht eine Schutzhütte. Eine Sitzgruppe mit wunderschöner Aussicht über Gau-Bickelheim hinweg und hinab zur Kreuzkapelle lädt zu einer Pause ein.

Wenig später erreicht man links ein weiteres Schutzhäuschen. Dahinter verläuft die holprige Zufahrt zum Golfhotel. An diesem vorbei folgt man dem „Panoramaweg“ um das Gelände herum. Dabei macht der Weg seinem Namen alle Ehre.

Schließlich erreicht man die offizielle Zufahrt zu der Golfanlage auf dem Wißberg und kann weiter dem Panoramaweg folgen.

Die GPS-Strecke leitet etwas bergab und dann hinein in das Naturschutzgebiet oberhalb von Sprendlingen. Der Wald ist immer wieder durch Wiesenstreifen aufgelockert. Schließlich geht es auf schmalem Pfad wieder hinauf an die Plateaukante. Von hier aus steigt man nun endgültig ab Richtung Wißberg-Arena. Hier entsteht als „Attraktion“ eine Nachbildung eines römischen Amphitheaters.

Entlang eines Entwässerungskanals steigt der Weg nun bergab und überquert schließlich den Eisenbahndamm (Achtung, es fahren recht häufig Nahverkehrszüge). An ihm entlang und dann über eine Wiese hinab zum Feldweg, der zuletzt entlang des Wiesbachs zurück zur Effenmühle führt.

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