Hanauer See und Bärenthal
Wanderrunde mit Moor, Seen und Felsen
Zwischen der D662 und dem Etang de Hanau kann man an der Bachüberquerung parken (oder einen Kilometer weiter direkt am See). Über einen Sandweg geht es bequem bis zum Ufer des Sees. Am rechten Ufer ist ein Campingplatz, aber links, dicht entlang des Ufers erreicht man das kleine Naturschutzgebiet der Hanauer Torfmoore. Auf zwei Holzsteg-Wegen durchquert man das Feuchtgebiet direkt am Uferrand. Schöne Aussicht aus dem Wald heraus auf die Seefläche. Der Wald dahinter ist von zahlreichen Wegen durchzogen und gewährt Einblick in moorig-feuchte Bachläufe.
Von hier aus leitet der Weg über eine Forststrasse zunächst langsam steigend auf 2 km zur Bannsteiner Sägemühle. Die verstreut liegende Ansiedlung an der gut befahrenen und lautstarken D662 verlässt man nach Überquerung des Falkensteinbachs auf der anderen Talseite wieder. Erneut geht es mit einem breiten Waldweg bergan. Der Fels am höchsten Punkt direkt neben der Wegespinne liegt leider völlig im Wald versteckt. Doch nun geht es wieder nur noch bergab, bis man am Fischerhof den Bärenthaler See. Mit schön natürlichem Ufersaum liegt er breit in dem flachen Tal. Der Dammweg entlang der breiten Überleitung (Nördliche Zinsel) in den nächsten See ist bezaubernd. Gesäumt von einzelnen Birkenbäumen erreicht man einen zweiten See mit dem Campingplatz Ramstein gegenüber.
Aus dem Ort Ramstein heraus steigt der Weg an bis zum Chateau du Ramstein, einer alten Burgruine über dem weit verstreuten Ort. Zuletzt steil erreicht man den Fuß der Felsen, auf denen die Reste thronen. Über etliche Treppen gelangt man, entlang der senkrechten Wand, schließlich nach oben auf das Felsplateau. Eine alte Wohnkammer durchquerend erreicht man den schönen Aussichtspunkt an einer markant stehen gebliebenen Burgmauerecke.
Der Wanderpfad führt nun stetig noch weiter hinauf, bis er auf 299m Höhe den Col du Petit Dunkelthal erreicht. Zwischen Felsen hindurch geht es gleich wieder hinunter – ins Kleindunkeltal.
Schnell ist der Talboden erreicht und bald darauf die vielbefahrene D662. Ein letztes Mal überquert man sie und verschwindet gegenüber im Wald. Nach einer kleinen Bachbrücke folgt man noch 200 Meter der Strasse, dann ist man nach 14 Kilometern und knapp 280 Höhenmeter wieder zurück.