Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Von Ebnit aus geht es durch abenteuerliche Tunnels

  • An der Unterfluhalpe mit dem Alpkopf darüber

  • Blick auf den Albkopf vom Aufstieg zur Mörzelspitze

  • Der Zick-Zack Aufstieg in der Geröllwand

  • Fast geschafft....unten liegt die Unterfluhalpe, dazwischen gefühlte 100 Serpentinen

  • Die letzten Meter bis zum Sattel führen durch Schotter

  • Am Sattel Fluhlöchle 1615 m

  • Weiterweg um eine Bergnase herum, noch bedeckt Schnee Teile des Weges

  • Bilick zur östlichen Seite des Sattels unter dem Salzbödenkopf

  • Der Hohe Frechen (2004 m) ist noch arg schneebedeckt

  • Von diesem Sattel aus geht es weglos zum nahegelegenen Gipfel

  • Herrlicher Ausblick auf Mörzelspitze, Salzbödenkopf und die umliegenden Berge

  • Der Rückweg über den Salzbödenkopf

  • Links oben der Bodensee, in der Bildmitte die untere Alpe

  • Rückfahrt in die "Zivilisation"

Wanderung zum Alpkopf (1788 m)

Ausgangspunkt für diese kurzweilige Wanderung zu einem selten besuchten Aussichtsberg ist die Unterfluhalpe (1186 m). Der Bergpfad verbindet eine Talalpe über Wald- und Felsenpfade mit einer hoch gelegenen Alpe und eröffnet dabei ein immer großartiger werdendes Panorama.

Die Alpe erreicht man von Dornbirn aus zunächst auf der Strasse nach Ebnit und später dann auf einem unbefestigten Weg entlang der Gunzenach. Die Strasse ist eher nichts für Sonntagsfahrer, aber insgesamt gut zu fahren. An der Alpe gibt es einen Parkplatz. Nachdem man den rauschenden Bach überquert hat, passiert man die Alpe. Ein Wanderschild an der Materialseilbahn zeigt einem den Weg Richtung Mörzelspitze und Hohem Freschen (2004 m).

 Weiter geht es über die große Wiese in Richtung der Steilabbrüche des Salzbödenkopf (1765 m). Am Ende unter einer großen Tanne trennen sich die Wege. Der eine links hinauf zur Mörzelspitze, der andere rechts zum Frechen und Alpkopf. Schon gleich beginnen die Serpentinen, die einen bis zur Höhe des Fluhlöchle 1615 m begleiten.

Der Waldweg ist wie viele hier ein alter Auftriebweg für die Weidewirtschaft. Dementsprechend windet er sich moderat bergauf. Zwischen steilen Schuttkaren, in denen im Frühjahr zur Schneeschmelze rauschende Bäche zu Tale stürzen, klettert der Weg hinauf zu den Steilabstürzen unterhalb des Alpkopfs.

An der Waldgrenze schwengt der Weg über Schuttrutschen und einen kleinen Wasserfall zu einer anderen Nase zwischen zwei Karen. Immer weiter klettert der Weg hinauf, bis er, nur noch langsam steigend, unter grausig locker geschichtetem Gestein die Steilabbrüche quert. Das in unterschiedlichen Schichten aufgebaute Gestein zerbröselt sichtlich unter den Witterungseinflüssen.

Gut, dass man dann einen Blick hinüber werfen kann zur Anstiegsstrecke hinauf zur Mörzelspitze (1830 m). Die liegt erhaben über dem Tal und sieht aus, als habe sie eine Doppelspitze.

Schließlich quert man ein letztes Mal ein Schuttfeld, in dem bis in den Sommer hinein Reste von Schnee liegen können. Dann steht man an der Kante der Steilabbrüche (Fluhlöchle 1615 m) und erblickt die sanft gewölbten Almflächen unterhalb des Salzbodenkopfes.

Man folgt von diesem herrlichen Aussichtsplatz (Blick hinab zum Ausgangspunkt und bis hinüber zum Bodensee) dem Hinweisschild zum Hohen Freschen (2004 m). Nach Umrundung eines Wiesenbuckels erblickt man vor sich den weglosen Aufstieg über die Almwiesenseite des Alpkopfes.

An einem weiteren Sattel (hier kann man im Sommer recht schnell hinunter zum Fluhlöchle absteigen; Hinweisschilder) beginnt der weglose Aufstieg zum Alpkopf. Immer an der rechten Absturzkante haltend erreicht man im Frühjahr über Blumenwiesen binnen 10 Minuten eine herrliche Aussichtsbank und das Gipfelkreuz des Alpkopfs. Es steht zwar nicht auf dem höchsten Punkt, hat dafür aber einen herrlichen Tiefblick hinunter zum Ausgangspunkt der Wanderung und über die ganzen Bregenzer Alpen.

Wer mag, kann den Rückweg dadurch verlängern, dass er am Fluhlöchle vorbei zum Salzbodenkopf aufsteigt (deutlich sichtbare Wegspuren). So kommt man über die Kammlinie zu dem Sattel Salzböden (1600 m). Von dort steigt man auf dem breiten aber steinigen Almweg (Aufstieg zur Mörzelspitze) steil bergab.

Andernfalls ist der Rückweg gleich dem Herweg.

Die Kurzversion der Wanderung ist 8 km lang und man überwindet 560 Höhenmeter. Die längere Version über die Kammlinie des Salzbodenkopfs ist etwa 11 km lang und hat knapp 700 Höhenmeter Anstieg.