Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Der Waldparkplatz mit schöner Aussicht auf Eichsetten

  • Altvogtsburg am Badberg

  • Der Abzweig zum Aussichtsturm hinauf

  • Blick zum Totenkopf

  • Über breite Forstwege wieder hinab zum Parkplatz

Wanderung zum Eichelspitz-Aussichtsturm

Kurze, abwechslungsreiche Wanderung von einem schönen Waldparkplatz aus durch Wald, Weinberge und Wiesen zum hervorragenden Aussichtspunkt Eichelspitze. Die Runde ist 6,5 km kurz bei 300 Höhenmeter. Sie kann leicht ausgeweitet werden.

Man kann die Wanderung auch in Eichstetten direkt oder aber im Atrium am Samengarten starten. Besonders bequem wird es, wenn man die Altstrasse in Eichstetten hinauf fährt bis zum Parkplatz „Fohrenbuck“. Von hier sind es nur 1,8 km bis zum Aussichtsturm.

Doch kann man den Zustieg etwas ausdehnen und damit noch einige schöne Aussichtspunkte mitnehmen.

So folgt man zunächst etwa der gelben Raute bergauf. Sie führt einen Richtung Vogelsangpass. Es geht etwa 1km durch Wald, bis man sich an einer Stelle entscheiden muss. Beide Wege führen zum Pass, doch der um den Fuchsbuck (links) herum ist der aussichtsreichere.

Zuletzt geht es parallel der am Wochenende oft stark befahrenen Bergstrasse durch Wald schließlich bergauf. Die Einfahrt zum Parkplatz am Vogelsangpass wird passiert, dann steigt ein betonierter Weg rechst steil an zu einer Informationstafel.

Von hier geht es nun schnurgerade über Wiesen hinauf Richtung Eichelspitze (512 m). Am Waldrand entlang hat man eine fantastische Sicht auf Altvogstburg, den Badberg, den Haselschacher Buck und im Hintergrund die Mondhalde mit dem Aussichtspavillon ganz oben. Die Wiesen breiten sich im steilen Gelände vor einem aus bis sie weit unten die terrassierten Weinberge erreichen.

Kurz vor einer schattigen Bank biegt rechts ein steiler Waldpfad ab. Keine 500 m trennen einen mehr von dem Eichelspitzturm, allerdings sind es doch anstrengende 50 Höhenmeter, bis man aus dem dichten Wald heraus tritt unter den 42 m hohen Aussichtsturm.

Der locker die Bäume überragende Turm wurde gemeinsam von Spendern, Förderern und einem Unternehmen 2006 aufgestellt und bietet bei guter Sicht einen umfassenden Rundumblick. Schwarzwald, Vogesen und sogar die Alpen Richtung Basel liegen einem zu Füssen. Aber auch der Einblick nach Schelingen und Oberbergen mit dem Badberg ist beeindruckend.

Von dem Turm mit seinen 14 Treppen-Segmenten aus geht es nicht direkt die Zufahrtstrasse entlang, sondern man folgt hinter den Resten einer ehemaligen Eremitage dem Abstiegspfad. Er führt kurz steil bergab, wird dann aber eine einsame, weitgehend waagrechte Forststrasse. Ihr folgt man bis zur Robert-Meier-Hütte. Dies ist ein Knotenpunkt der Wege, denn hier läuft die Nord-Süd- und die Ost-West-Durchquerung des Kaiserstuhls entlang. Hier könnte man Richtung Badberg abbiegen oder nach Schelingen wandern.

Von der Hütte aus geht es über breite Forststrassen in 1,8 km wieder hinab zum Parkplatz Fohrenbuck.