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Sulitjelma/Saltstraumen

Fahrttag:
Der Morgen beginnt nach einer wolkenlosen Mitternacht mit geschlossener Wolkendecke. Doch gegen 10 Uhr ist die Bewölkung weg und der Himmel blau. Weiterfahrt über Fauske nach Sulitjelma (35 km einfache Strecke).

Ziemlich gleich am Anfang geht es durch drei je 2,5 km lange, gut ausgebaute Tunnel, dann folgt man lange dem Fluss. Das Dorf selbst sieht gepflegt und modern aus. Ein COOP ist vorhanden. Mitten drin die 1991 geschlossene Mine, deren Gebäude langsam verfallen. Das Besucherbergwerk ist leider geschlossen.
Das Bergwerksmuseum zeigt im frei zugänglichen Aussengelände Schmelzanlagen für die Erzgewinnung.

Die Fahrt hinauf zum Storeelvvatnan Stausee ist sehr lohnen, bringt einen die steile und unbefestigte Straße doch auf 800 m Höhe....wenn nicht, wie dieses Mal, vorher ein Schneefeld die Weiterfahrt verhindert. Die letzten 100 Höhenmeter kann man aber schnell ansteigen und hat dann einen schönen Blick auf den See und die umliegende Bergwelt. Dem Gelände sieht man an, dass die Wachstumsperiode sehr kurz ist, denn es gibt keine höheren Pflanzen. Und obwohl es gegen Ende Juli ist, liegt noch immer Schnee.

Von Sulitjelma fährt man zuächst wieder Richtung Fauske. Hier geht es auf der E6 entweder Richtung Nordkap oder nach Süden Richtung Oslo. Gerade aus Richtung Westen liegt Bodö, der Ausgangsort für die lange Fährüberfahrt zu den Lofoten. Etwa 30 km vor Bodö beginnt an einem Kreisel die sehr schöne RV 17, die Küstenstraße. Sie führt durch den Regierungsbezirk Helgeland und bleibt oft ganz dicht am "Rand" von Norwegen. Der "franst" in Hunderten von kleinen Inseln zum offenen Nordatlantik hin aus.

Die erste Attraktion Richtung Süden ist die Alte Brücke über den Godöystraumen. Hier gibt es sehr auffällig gemusterte Felsen. Die harten Schichten sind als erhabene Linien zu sehen und formen das durchgeknetete Gestein nach.

Kurz darauf kommt man zum Saltstraumen, dem größten Mahlstrom der Welt. 400 Millionen Kubikmeter Wasser drängen alle sechs Stunden durch die 150 m breite Meerenge. Die Gezeiten lassen das Wasser bis zu 30km/h schnell werden. Dabei entstehen riesige Strudel, die alles zermahlen, was hinein gerät.

Von Norden kommend biegt man unmittelbar kurz vor der Brücke rechts ab, fährt die Straße bis zum Ende durch und biegt dann links zum Hotel ab. Dort gibt es einen großen Parkplatz und einen sehr guten Aussichtspunkt auf die Brücke.
Biegt man vor der Brücke links ab, gelangt man unter sie und kann dann zu Fuß in 5 Minuten bis unmittelbar an den Gezeitenstrom heran.