Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Teile des Schlosses zu Sayn am Startpunkt der Wanderung

  • Die Burgruine Sayn

  • Die Oskarhütte im dichten Wald

  • Der Weg verläuft vorwiegend auf breiten Waldwegen

  • Stromberg ist erreicht

  • Nach einem langen Abstieg durch den Wald erreicht man den noch kleinen Seitenbach

  • Man sieht es der Bahnstrecke an, dass sie nur gelegentlich genutzt wird

  • Nun schon breiter, der Bexbach

  • Weg und Bach kreuzen mehrmals die Bahnlinie - oder umgekehrt?

  • Das Ende der schönsten Wegstrecke

  • Pause nach etwa 13 km Wegstrecke

  • Oben am Nachbau eines Limes-Wachturmes

  • Etwas öde Wegstrecke über Feldwege

  • Im Abstieg nach Sayn Blick hinüber zur alten Burganlage

  • Ein letztes Mal wird die Bahnlinie gequert

Der Saynsteig bei Koblenz

Nördlich von Koblenz, aber noch im grossen, dicht besiedelten Tal am Ende des Mittelrheins gelegen, prunkt Sayn (Bendorf) mit einem Schlossgarten, einer stattlichen Burg und etlichen Kirchen.

Direkt am Eingang zum Museum für Rheinische Eisenkunstgüsse beginnt der Wanderweg. Dort, wo der Brexbach (Brexstrasse)  in den Schlosspark fließt, steht das Wanderschild.

Man folgt kurz der Schloss-Strasse links am Schloss vorbei zum Parkplatz der Schmetterlingshäuser. Ein kleines Schild im Hang gegenüber weist zum Aufstieg zur Burg Sayn. Im Zickzack geht es auf schmalem Pfad über der vielbefahrenen Strasse hinauf zur Ruine.

Dem gut erhaltenen, bewirtschafteten Teil ist vorgelagert ein Teil der alten Burganlage. Nur noch wenige Grundmauern sind davon erhalten. Es gibt jedoch eine schöne Aussicht auf Sayn und den Rhein.

Da der Weg von hier an bestens gekennzeichnet ist, erfolgt keine detaillierte Wegbeschreibung.

Von der Burg geht es zunächst etliche Meter bergab, bis man auf einen ebenen Weg im Wald trifft, der scharf links abzweigt. Er führt sanft ansteigend zur Oskarhütte, die jedoch kaum Aussicht bietet im dichten Wald.

Ab hier sind es meist breite Forstwege, die uns durch den Buchen- und Eichenwald führen. Etwa anderthalb Kilometer steigen wir sanft bergan. Dann wird die Strasse Richtung Stromberg überquert. Gegenüber verläuft der Weg weiter im Wald auf sehr gepflegten Forststrassen. Kurz vorm Erreichen der Ortschaft knickt der Wanderweg links ab und steigt etwa 50 Höhenmeter auf einem Pfad bergab. Der breite Waldweg leitet uns dann im schattigen Hang eines tiefen Tals bis zu dessen Ende. So umgeht man die Ortschaft, steigt zum Schluss aber doch noch einmal recht ordentlich an.

Nach einer Wegespinne kommt man an einem Sportplatz vorbei. Kurz darauf erreicht man den Ortsrand und durchquert das nördliche Ende von Stromberg.
Doch bald schon ist man wieder aus dem Ort heraus uns, kommt im Abstieg wieder in dichten Wald. Beschwingten Fusses geht es nun Richtung Brexbachtal.

Zunächst bleibt der Weg noch oberhalb des munter dahin rauschenden Baches. Aber etwa einen Kilometer später erreicht man die Eisenbahnstrecke, die von einem Verein gepflegt und von historischen Schienenbussen befahren wird. Unter einer schönen Bogenbrücke hindurch folgt man nun dem Bachlauf, der hier weniger breit und besser eingedämmt wirkt. Im Frühjahr ist hier alles grün und Bodendecker verschlucken den braunen Farbton der Erde darunter.

Insgesamt fünf Brücken, dann ist die wunderschöne Teilstrecke zu Ende. Am Ende des befahrbaren (aber gesperrten) Fahrwegs überquert eine Brücke den mittlerweile breiten Bach. Einige erodierte Seitentäler deuten an, dass hier bei Starkregen erhebliche Wassermassen den Hang herabrasen.

Vorbei an Zeltlagerplätzen der Pfadfinder erreicht man schließlich kurz vor einer Furt den Abzweig zum Limesturm. Der links ansteigende Pfad ist zwar nur 600m lang, dafür überwindet er etliche Höhenmeter, bis man am Nachbau eines römischen Wachturms am Limes angekommen ist. Schöne Aussicht auf das Brexbachtal und den Rhein dahinter.

Erneut durch Wald erreicht man schließlich die Gaststätte Meisenhof. Nun öffnet sich die Sicht ein wenig. Große Felder begleiten den Weg, der statt am Rand des Waldes entlang in einem Bogen durch die offene Flur führt.

Zurück am Waldrand geht es nun endgültig bergab. Ohne grosse Mühen überwindet man nun etliche Höhenmeter. An einer kleinen Felskanzel mit Bank hat man erneut Blick auf Sayn und die Burg gegenüber. Nun sind es noch etwa 700m, bis man absteigend und dann am Brexbach entlang wieder zurück am Ausgangspunkt ist.

Die Wanderung verläuft fast ausnahmslos durch Wald. Bis auf wenige Steilstrecken werden fast ausschließlich breite Forststrassen genutzt. Das bringt einen zwar schnell vorwärts, ist aber eher etwas für diejenigen, die gemütlich wandern und sich dabei unterhalten wollen.

Länge der Wanderung: 16km bei 550 Höhenmetern, bis auf das Bexbachtal eher eine Waldwanderung auf breiten Wegen.

Karte am Ausgangspunkt der Wanderung