Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Birkenau

  • Am Franzosenkreuz (unten)

  • Herrlicher Wiesenweg nach dem Franzosenkreuz

  • Am Waldrand geht es weiter

  • Noch 20 Minuten bis zum Götzenstein

  • Die kleine Felsgruppe des Götzenstein

  • Nach dem Abstieg vom Götzenstein führt der Weg Richtung Löhrbach

  • Hier biegt der Weg in die Alte Landstrasse ab.

  • Links die bewaldete Kuppe des Götzenstein, unten Löhrbach

  • Immer wieder mal Blicke hinab in die Rheinebene (Großkraftwerk)

  • Blick von Buchklingen zum Weiterweg

  • Buchklingen im Rückblick

  • An der Friedrichshütte knickt der Rückweg scharf rechts ab

Rundwanderung Birkenau - Götzenstein 16 km

Diese aussichtsreiche Wanderung führt vom schönen Odenwaldort Birkenau bei Weinheim zum sagenumwobenen Götzenstein, einer Felskuppe oberhalb von Löhrbach. Immer wieder geht es entlang von Wiesen mit weiten Blicken in das Tal des Kallstädter Baches. Die Wanderung ist 16 km lang bei knapp 500 Hm Anstieg)

Die Wanderung beginnt regulär am Bahnhof und ist durchgehend mit dem Wanderzeichen gekennzeichnet. Ein alternativer Startpunkt liegt am Ortsausgang von Birkenau Richtung Löhrbach an der kleinen L3408. Direkt nach dem Ortsausgangsschild biegt links eine alsbald beschrankte Forststrasse ab. Hier kann man ein bis zwei Autos parken.

Die Wanderung führt diese Forststrasse hinauf. Nach einem ersten scharfen Knick am Rand einer Wiese mit Blick auf Birkenau geht es weiter bergauf. In der folgenden scharfen Linkskurve wandern wir gerade aus weiter. Der micht mehr genutzte Hangweg steigt langsam an und entführt sogleich in einen offenen Wald. Am Wegrand treten Felsen hervor und weit unten rauscht der Kallstädter Bach.
Alsbald erreicht man den Rand eines senkrecht abfallenden Steinbruchs (Bank). Immer gerade aus und bergauf erreicht man schließlich in einem Sattel das Franzosenkreuz. Hier soll vor etwa 320 Jahren ein französischer Offizier von wütenden Bauern erschlagen worden sein.

An diesem Punkt stösst man auf die reguläre Wanderstrecke B9. Nach rechts geht es entlang eines herrlichen Waldrandes leicht weiter bergauf zu einer Bergkuppe (Schutzhütte am Waldrand). Kurz nach dem Anstieg steht man bereits am Rand der nächsten Wiese. Eine Sitzgruppe lädt zu einer aussichtsreichen Pause ein.

In weitem Schwung geht es hinunter und wieder hinauf, bis erneut der Waldrand erreicht ist. Doch bleibt man immer knapp oberhalb der Wiesen, die das Tal einrahmen. Nach 500 m erreicht man das obere Ende der Schulstrasse von Löhrbach. Schöne Aussichtsbank mit Blick auf das Tal.

Durch den Wald geht es weiter sanft bergauf. Wir überqueren an einem Sportplatz die schmale Strasse nach Schnorrbach, passieren ein einzelnes Gebäude (Wellness-Massagen) und steigen nun binnen 20 Minuten hinauf zum Götzenstein (522m). Die letzten 300 m im Wald stimmen einen ein auf die beschauliche Felsgruppe, die auf einer kleinen Lichtung liegt. Hier soll sich vor Jahrhunderten eine der letzten Familiengruppen gegen die Christianisierung gewehrt und den alten Göttern gehuldigt haben.

Steil geht es mit B9 vom Berg hinunter. Und steil bleibt es die meiste Zeit nun, bis, einen Zufluss des Kallstädter Bachs querend, ein schöner Wiesenhangweg mit Weidenbüschen erreicht wird. Bald trifft man auf die letzten Häuser von Löhrbach. Nach rechts folgt man der Alten Landstrasse bergab. Dann geht es links hinauf zur Absteinacher Landstrasse. Man folgt ihr kurz bergab, dann zweigt links ein schon zuvor erblickter betonierter Feldweg ab. In sanftem Bogen gewinnt er Höhe über das Dorf. Im Sommer ist dies eine sehr warme Teilstrecke. Denn erst nach dem Parkplatz „Am Schützenkreuz“ erreicht man wieder Wald.

Kurz steigt man vom Parkplatz ab, umrundet dann aber den Steinkopf (410m) nahezu eben. Zurück an der Landstrasse erreicht man das beschaulich liegende Buchklingen. Vorbei am Ruftaxistand geht es mit einer Steintreppe hinab zum Dorfkern.
Kurz nach der letzten rechts abknickenden Strasse (Talstrasse) zweigt ein Weg rechts ab (unmarkiert, etwa 50 m bis zum Bach hinunter; Alternative zu dem B9-Weg, der weiter bergab führt). Im folgend steigt man über einen schönen Wiesenweg kurz bergan. Oben auf dem Sattel gibt es wieder eine Bank und die Heinz-Böhm-Hütte.

 Nun folgt man dem Kammweg sanft bergab durch den Wald. Rund 600 m später trifft man wieder auf den B9-Weg, dem man nun durch den Hochwald folgt. An der recht grossen Friedrichshütte zweigt man rechts auf den Forstweg ab, der bergab führt. In einem weiten Bogen erreicht man in einem Bachgrund den Abzweig nach Birkenau.

Von hier sind es nur ein paar Minuten, bis man das Ende der Leuschnerstrasse erreicht hat. Vorbei am Rastplatz „In den Wiesen“ kommt man hinauf zum Ortsausgang von Birkenau. Nun ist es nur noch eine Minute zurück zum Ausgangspunkt.