Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Museum Klosterhof

  • Regiswindis-Kirche

  • Radweg entlang des Neckars

  • Der Krappenfels gegenüber

  • Atomkraftwerk Neckarwestheim

  • Naturschutzgebiet Neckarauen

  • Blick auf die Neckarschleife bei Kirchheim

  • Weiterweg durch Obstplantagen

  • Lauffen am Neckar und dahinter das Kraftwerk von Heilbronn

  • In der Neckarschleife von Lauffen

  • Traumhaft schöner Weg entlang der Altneckar-Teiche

  • Frühjahr, der Auwald entlang des Haldenwalds steht unter Wasser

  • Steiler aber sicherer Aufstieg zu dem Wanderweg oberhalb der Weinberge

  • Etwas öde der Wanderweg auf diesen anderthalb Kilometer

  • Lauffen am Neckar mit der Regiswindiskirche

  • Steile Treppen führen zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Museum

Rund um Lauffen

GPX-Daten

Startpunkt der Wanderung ist der große Parkplatz am Museum Klosterhof an der Nordheimer Straße.
Von hier aus gelangt man rechts ganz schnell zur DammStraße, die einen unter der Eisenbahn hindurch führt. Rechter Hand liegt ein herrlicher Spielplatz. Am Bach weiter überquert man eine Straße und gelangt unmittelbar an den Neckar. Entlang der Allee gewaltiger Bäume geht es zum Fuß der Regiswindiskirche. Die gewaltige Stützmauer ermöglicht die hohe Lage direkt über dem Neckar. Gut zu sehen ist sie auch von der folgenden Steinbrücke.

Nach der Brücke geht es direkt am Neckar entlang weiter. Dann weicht der Weg der Staustufe aus und führt an einigen Anlegestellen für Privatboote entlang nach Süden. Für die nächsten 4 Kilometer bleibt der Weg dicht am Ufer, ist aber leider betoniert und von Radfahrern frequentiert. Gegenüber ragt das steile Neckarufer immer weiter in die Höhe und erreicht am Krappenfels sein Maximum. Die Felswand hat sich den Bemühungen, auch dort Wein anzubauen, erfolgreich widersetzt.
Für etwa 500 m wird der Weg nun geschottert, danach folgt aber wieder Beton. Vielleicht war es zu eng auf dem Stück, um mit Baumaschinen eine feste Decke aufzubringen.

Kurz danach biegt der Radweg nach rechts ab und kürzt ein ganzes Stück der Schleife am. Wir jedoch gehen gerade weiter auf dem Wiesenweg. Er führt schließlich zu einigen Anglerstellen, von denen aus man das gegenüber liegende Kernkraftwerk Neckarwestheim gut sehen kann. Die zwei Atomreaktoren zeugen von einer Zeit, als Atomstrom als die saubere Alternative gepriesen wurde.

Bald darauf überquert man einen kleinen Parkplatz an einem privaten See. Auf dessen südliche Seite folgt nun ein Kilometer Auen-Urwaldweg. Der Pfad wird immer schmäler und leitet durch eine typische Flußwaldlandschaft mit überfluteten Stellen, umgestürzten Bäumen und vor allem sehr viel Pflanzenwelt.

Der gewundene Wildnispfad endet an einer alten Schranke und trifft hier wieder auf den Radweg.
Doch der Wanderweg steigt sofort auf einem Ackerweg bergan. Nach etwa 300 m hat man die Höhe erreicht, sieht hinter sich nochmals die gesamte Anlage des AKW Neckarwestheim und hat an zwei Bänken eine phantastische Sicht auf die Neckarschleife bei Kirchheim. Ein Stück lang folgt man der Kante, doch dann biegt der Weg in Apfelplantagen rechts ab. Er strebt über zum Teil betonierte Wirtschaftswege hinauf zur B27. Sie überquert man und geht direkt auf der anderen Seite des Kamms wieder entlang der Hangkante. Dieses Mal mit dem Blick auf die weite Schleife von Lauffen.
Vorbei an einer Wanderhütte geht es etwas verschachtelt bergab. Vorbei an einer Scheune Richtung Lauffen biegt links ein Dammweg ab, der in die nächste Wildnis entführt.
Kurz muss man den Damm verlassen und umgeht einen kleinen Teich. Dann, nach einer Brücke, geht es den nächsten halben Kilometer immer dicht am Rand der Teiche entlang. Der Anglerpfad ist bis zum Ende dieses wunderschönen Abschnitts begehbar.
Kaum ist man aus dem Auwald heraus, beginnt wieder ein kurzes Stück flachen Ackerweges. Im Sommer ist man gewiss froh, wenn dann wieder der Waldrand erreicht ist. Hier links, dann rechts unter der Eisenbahn hindurch und sofort wieder links. Nun geht es 2 km durch den Auwald des Seegrabens. Im Frühjahr stehen die Bäume im hochstehenden Grundwasser und die nördlich gerichteten Hänge zur Linken sind von Bärlauch, Maiglöckchen und Adlerfarn überzogen. Im Hangwald lässt es sich auf dem ebenen Pfad wunderbar wandern.

Schließlich wendet sich der Weg an einer Abzweigung nach links um die Bergnase. Es geht nun parallel einer alten Eisenbahnstrecke bis zu einer Stelle, an der man unter sich einen breiten Wiesenweg sieht, der von den Gleisen weg Richtung Weinberghänge führt. Hier muß man die Gleise überqueren, was im Geäst der Büsche ggf. etwas unangenehm ist.
Alternative:.........

Dem Weg folgt man nach rechts, bis an links die Straße überqueren kann.
Nun steht man unmittelbar vor den steilen Weinberghängen und kann entweder links in einem weiten Bogen ansteigen. Oder man benutzt die vor einem liegende steile Treppe, die ebenfalls nach oben führt. Man steigt so lange auf der schmalen Steintreppe bergauf, bis man oben einen breiten, geschotterten Weg erreicht. Dieser wenig attraktive Teil des Weges dauert etwa 1 km, dann kann man rechts auf einen etwas niedriger gelegenen Querweg ausweichen. Die schattenlosen Hanglagen können bei Hitze sehr anstrengend sein, obwohl der Weg weitgehend eben ist.
Leider ist der Erdweg recht bald wieder bei einem Betonweg, dem man nun deutlich bergab folgt. Die ganze Zeit liegt bereits das ausgedehnte Stadtgebiet von Lauffen zu unseren Füssen.

Durch einen Hohlweg (betoniert) erreichen wir die obersten Häuser von Lauffen (Im Geigersberg). Wir biegen bei der ersten Gelegenheit rechts ab, bestaunen die kostspieligen Gebäude, biegen 50 m weiter wieder rechts ab und am Ende der Straße folgen wir der steilen Treppe bergab. Sie führt hinab zum Hölderlin-Denkmal im kleinen Park am Klostermuseum. Nun müssen wir nur noch die Straße überqueren und sind zurück am Parkplatz.
17 km, 250 m Steigung