Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Ausgangspunkt Busparkplatz im Tal

  • Die lange Brandtreppe führt nach oben

  • Abzweig zum Felsrundweg

  • Zahllose Felsüberhänge am Weg entlang

  • Schmale Durchschlüpfe durch Felsschluchten

  • Aussichtspunkt Panoramafels

  • Auf dem Weg nach Hohenstein

  • Die Burg Hohenstein - ein ehemaliges Konzentrationslager

  • Kletterfelsen am Halberweg

  • Die riesige Gautschgrotte - im Hintergrund ist ein Wanderer zu sehen

  • Viele Wanderer ohne Schuhe - sächsische Spezialität

  • Überall wird geklettert

  • Der Lilienstein

  • Der Waldmeister blüht massenhaft

  • Die Brandbaude

  • Tolle Aussicht auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz

  • Abstieg auf der Brandtreppe

Rund um Hohenstein

Eine sehr abwechslungsreiche Wanderung auf schmalen Pfaden rund um die Felsen des Hohensteiner Plateaus.

Startpunkt ist die Bus-Haltestelle im Tal zwischen Hohenstein und dem Polenztal. Es sind nur wenige Parkplätze rund um die Haltestelle vorhanden.

Direkt nach Überquerung des Baches geht es die lange Brandtreppe hinauf. Zunächst noch moderat schlängelt sich der Treppenweg den Berg hinauf. Schließlich erreicht man eine Eisentreppe, die in einem schmalen, steilen Felseinschnitt das Hochkommen erleichtert. Am Treppenfuss biegt rechts eben ein Klettererzustieg ab. Diese schmalen Wege sind nicht befestigt, aber für geübte, schwindelfreie Wanderer gut zu gehen. Es gibt steile, ungesicherte Abschnitte. Der Weg ist jedoch fast immer gut auszumachen.

Von nun an bewegt man sich lange permanent am Fuß der Felswände und Felstürme entlang. Nur deren Gipfel ragen manchmal über den Wald hinaus.

So geht es, jedem Taleinschnitt folgend, Richtung „Tiefen Grund“ und an der Forstgrabenwand dann schließlich hinauf zur Brandstrasse. Man kann dieser breiten, belebten Straße etwa 400 m weiter Richtung Hohenstein vor einem Linksknick links ausweichen. Hier führt eine weit weniger belebte Forststrasse fast eben parallel Richtung Hohenstein.

Direkt an den ersten Ausläufern (Parkplatz von Hotel) biegt der markierte Weg links ab und führt unterhalb des Dorfes ins Tal hinab.

Steil geht es bergab, bis der „Halberweg“ erreicht ist. Dieser ebene Forstweg führt nach links durch den Mischwald. Um eine Felsnase herum erreicht man wieder Kletterfelsen. Nur wenig später biegt links der kurze Abstecher zur Gautschhöhle ab. Sollte man nicht verpassen: ein 40 m weit über den Talgrund ragendes Felsdach bildet eine tolle Kulisse. Ein Bächlein tröpfelt etwas Wasser herab (je nachdem, wann es geregnet hat). Rechts geht es aus dem Felstrichter auf steinernen Stufen hinauf. Folgt man rechts dem Kletterzustieg, geht man wieder einmal schmale Pfade. Man kann jedoch auch auf dem bequemen Halberweg bleiben, denn nur noch kurz begleitet man den ebenen Weg.

Vor einem Felsrücken biegt der breite Weg links ab, während rechts ein breiter Klettererzustieg abzweigt. Dieser leitet nun wieder für lange Zeit an Felsfüssen entlang, führt in tief eingeschnittene Täler und auf (leider meist zugewachsene) Felsnasen.

Vorbei an „Elefant“ und „Falkennase“ kann man sich hinter dem „Anstand“ links durch schmale Schlünde, Felsdurchbrüche und über Felsgrate nach oben auf die Hochfläche arbeiten. Die Anzahl an Felswegen, die in den steilen Spalten nach oben führen, ist geradezu riesig. Schließlich erreicht man oben den "Panoramafels" mit tollem Blick auf den Pfaffenstein und Lilienstein

Zurück von dem Aussichtspunkt erreicht man den „Räumichtweg“, dem man nach rechts folgt. Der bequeme Weg führt entlang der Plateaukante, ohne dass man die Felsen sieht.

Da, wo er auf den steil hinabführenden Neuweg trifft, folgt man diesem. Kurz nach der ersten Kurve des steinigen Weges liegt links eine große Grotte, wo das Wasser des Waldborn (Quelle weiterer oben) über die Felskante in einen Kessel fällt.

Weiter geht es bergab, bis an einem deutlichen Rechtsknick im steilen Tal links ein Pfad abzweigt. Er führt, folgt man der Ausschilderung für Kletterer, hinauf an die Felsen über dem „Niederen Saugrund“. Vorbei am „Schwarzwildturm“ führt der schmale Pfad über die obere Kante der Felsrippe, ohne dass man wirklich viel von den Felsen sehen kann. Schließlich wird der von Felstreppen unterbrochene Kammweg wieder ein normaler Waldweg.

400 m später erreicht man die Brandstrasse, auf der eine viertel Stunde später die "Brandbaude" erreicht wird. Dieser Balkon über der Sächsischen Schweiz bietet tatsächlich einen tollen Ausblick, den man sich im angeschlossenen Restaurant auch bezahlen lässt.

Links vor der Baude biegt der Abstiegweg ab. Über die ewig lange Brandtreppe, deren unteren Teil man schon am Anfang begangen hat, geht es wieder hinab ins Tal zum Ausgangspunkt.

Die Tour hat eine Länge von 15 km bei 470 Höhenmeter Anstieg, etwa 5 Stunden Wanderzeit