Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Ein See füllt den Steinbruch direkt neben dem Parkplatz "Am Bahnhof"

  • Blick auf den Burgberg von Neu-Bamberg

  • Burg und Kirche von Neu-Bamberg

  • Im Steilhang des Galgenberges

  • Der Ajaxturm über dem Appelbach-Tal

  • Herrliche Landschaft oben auf dem Galgenberg

  • Die Winzer-Alm bietet Speis´ und Trunk an Wochenenden.

  • Am Märchenweg im Appelbachtal

  • Felsiger Aufstieg auf den Höllberg

  • Blick vom Höllberg hinab ins Appelbachtal

  • Abstieg Richtung der Ölmühle

  • Bei dem Restaurant Ölmühle mit dem Ölberg im Hintergrund

  • An der Schanze über Neu-Bamberg

Neu-Bamberger Schweiz Runde

Sehr schöne Rundwanderung um den Ort Neu-Bamberg - mit urigem Wald, offenen Wiesen, tiefen Taleinschnitten, felsigen Pfaden, weiten Weinberghängen und viel Auf und Ab.

Zwischen Freilaubersheim und Neu-Bamberg liegt etwas versteckt, der Wanderparkplatz „Am Bahnhof“. Hier beginnt regulär die Hiwweltour Eichelberg (Karte am Parkplatz).

Der Weg leitet vom Parkplatz aus den Berg hinauf. Schon bald ist der Abbruch links gut sichtbar. Vom oberen Ende aus hat man einen sehr schönen Blick auf den im Steinbruch liegenden See. Dahinter ragt der Burgberg von Neu-Bamberg auf. Bald wird der Weg ebener und führt nach Süden an einer Hangkante entlang. Schöne Ausblicke begleiten einen bis zu einem alten Trafohäuschen. Der schmale Feldweg führt nun steil hinab ins Tal.
Vor der Kirche vorbei folgen wir der Strasse kurz nach recht. Nachdem der Appelbach überquert ist, biegt links der Weg Richtung Bamberg ab. Der erste Abzweig nach rechts leitet über einen Betonweg leicht bergan. Gleich darauf geht es erneut rechts. Von nun an folgt man einem langsam ansteigenden, sehr schönen Hangweg. Der karge Vulkanfelsboden lässt nur Heidekraut und Steineichen, niedrige Kiefern und Ginster zu.

Nach einigen felsigen Partien und einer langen Steinmauer erscheint vor einem der Ajaxturm. Der gemauerte Turm schaut über das Tal des Appelbaches.

Weiter geht es den schönen Weg entlang. Zwischen Weinbergen geht es leicht bergab. Doch an dem ersten Abzweig muß man nun links steil empor steigen. Denn ab jetzt geht es auf dem alten Vulkanstock entlang. Nach etwa 50 Höhenmeter ist man oben und schaut über das Tal des Appelbachs hinweg in die weitere Landschaft hinein.

Ab hier wird es etwas schwer, den Weg ohne GPS-Track zu finden. Er führt durch ein abwechslungsreiches Terrain zu einer der schönen Liegebänke. Überall sind in dem Birkenwäldchen auf der Siefersheimer Horn Mulden im Boden zu sehen.

Über die offene Kuppe erreicht man die Winzer-Alm. Von hier oben hat man einen weiten Ausblick auf riesige Weinanbaufläche von Siefersheim. Gegenüber ragt die charakteristische Felskante des Höllbergs auf, der aber bei weitem nicht so hoch ist. Diese Kante ist das nächste Ziel.

Doch zunächst geht es durch die Weinberge bergab. Links haltend erreicht man den Einschnitt, der hinunter ins Appelbachtal führt. Dort liegt die Katzensteiger Mühle. An einem kleinen Parkplatz mit Hütte führt ein schmaler Pfad den steilen Felsgrat bergauf.

Hier blühen die recht seltenen Küchenschellen im März bis April. Steil geht es bergauf, vorbei an einem Anstand. Noch ist das obere Ende des Weges nicht erreicht. Unter niedrigen Kiefern und Eichen hindurch kommt man schließlich zu einer Bank. Sie hat eine herrliche Aussicht auf die Katzenberger Mühle und das Appelbachtal, das hier seinen felsigen Durchbruch hat. Fast senkrecht fallen die Felsen vor der Bank hinab ins Tal. Unten führt der Märchenweg entlang des Baches.

An der Bank vorbei erreicht man nach etwa 20 m einen Pfad, der links abzweigt. Ihm folgt man durch den Wald steil bergab. An einem versteckt liegenden Weinberg vorbei erreicht man in seiner Mitte einen Pfad, der einen weiter nach unten führt. Dem sehr schönen Hangweg folgt man nach links. Nun ist man auf dem unteren Pfad, der entlang des Appelbaches bis zu einer alten Eisenbahnbrücke führt. Gegenüber ragt der beeindruckende Ölberg auf – ein alter Steinbruch mit einer beeindruckenden „Innenseite“. Das Restaurant Ölmühle lädt zu einer Pause ein.

An der Ölmühle folgt man kurz der Strasse auf dem parallel verlaufenden Radweg. Etwa 100 m nach dem Haus muß man die Strasse überqueren. Der Weg folgt noch kurz der Strasse nach links, steigt dann aber an.  Entlang des Waldrandes erreicht man die höchste Höhe des Dietrichsbergs. Deutlich ist die sogenannte „Schanze“ zu erkennen. Sie liegt weit oberhalb von Neu-Bamberg.

Im Sommer gibt es nur einen Weg, der an der Schanze vorbei entlang des Naturschutzgebietes zur Strasse B 420 führt. Auf ihr geht es etwa 200 m nach links Richtung Freilaubersheim den Berg hinab. Links zweigt ein Feldweg ab, dem man bis zu der mächtigen Baumreihe am Ellerbach folgt. Über den Bach hinweg geht es weiter Richtung des Steinbruchs, zu dessen Füssen der Parkplatz liegt. Zuletzt geht es über den Radweg wieder zurück zur Verbindungsstrasse. Gegenüber ist der Ausgangspunkt der schönen Wanderung.

11 km, 310 Hm

Der östliche Teil der Wanderung um Neu-Bamberg