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Schöne Wanderung bei La Geria - mitten im Weinanbaugebiet

Das Wetter ist nicht berühmt und es hat etwas geregnet. Leider wird die ganze Wanderung lang die Sonne nicht heraus kommen.

Auf der mit 60 km/h begrenzten Strasse zu der Bodega Geria. Von dort Richtung Norden der Wegmarkierung folgen. Man ist hier nun schon im Zentrum des Weinanbaus und die Kulisse ist fast schon ausserirdisch.

Kurz vor einem alten Lavaberg zweigt der Weg ab und folgt in einigen Hundert Metern Entfernung der Strasse. An zwei Häusern vorbei geht es bis zu einer sehr markanten Palme. Dann zurück auf der Strasse bis zu einer schräg nach oben führenden Feldstrasse. Erneut ist man inmitten der Mulden in der schwarzen Lavaasche, die jeweils eine Weinrebe beherbergen.

Im Zick Zack nähert man sich immer mehr dem Krater über einem. Zuletzt recht steil über Feldwege hinauf auf 400 Höhemeter mit beeindruckende, Blick in den bewirtschafteten Kraterboden. Gegenüber ragt die andere Hälfte des Kraters nochmals 210 m weiter in die Höhe.

Man verlässt nun den Bereich des Weinanbaus. Schliesslich steht man auf 603 m auf dem Gipfel des Montana de Guardilama und hat einen wirklich lohnenden Ausblick. Unter einem liegt das weitläufige Weinanbaugebiet im Herzen der Insel, drum herum die verschiedenen Vulkane und im Westen die Küstenstädte Arrecife und Puerto del Carmen.

Über einen steilen Pfad geht es auf der anderen Seite des Gipfels bergab. Kurz vor Erreichen der hier eingezäunten Weinreben biegt der Weg rechts ab. Er führt als Saumpfad entlang des oberen Endes der Rebfelder wieder bergab zum Ausgangspunkt.

Im Hintergrund nach Norden hat man stetig dabei die Feuerberge im Nationalpark vor Augen.