Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Entlang des Hardangerfjordes gibt es große Apfelplantagen

  • Am alten Wasserkraftwerk von Kinsarvik

  • Der kleine Stausee, der das Kraftwerk mit Wasser versorgt

  • Wurzeliger Steig bergauf, dazwischen immer wieder abgeschliffene Steinplatten

  • Der zwei, gewaltigste Wasserfall (Nyastölfossen) der Tour

  • Durch alte Felsstürze geht es weiter bergan

  • Der Weg führt öfter mal steil über Felsplatten

  • 600m über dem Meer, eine Oase zum Ausruhen und Genießen

  • Der Nykkjesöyfossen gischtet die Felsstufe herab

  • Oberhalb des dritten Wasserfall ist die Landschaft auf breiter Front vom Gletscher flachgeschliffen worden

  • Dir Übergang über die wilden Wasser...hier würde der Weg hinauf zur Hardangervidda führen

  • Entlang des tobenden Wassers zum letzten Wasserfall

  • In der Ferne der Sotefossen auf 900m Höhe

  • Gerundete Granitfelsen im Tal unterhalb der Hardangervidda

  • Abstieg bequem über die Fahrstrasse mit toller Aussicht

Kinsarvik - Wasserfalltal

Kurzweilige Wanderung durch ein gestuftes Tal mit insgesamt vier großartigen Wasserfällen. Vom Fjord bis fast auf die Hardangervidda hinauf.

Von Odda aus geht es am östlichen Ufer des Hardangerfjordes entlang nach Norden. In der Ortschaft Kinsarvik biegt man rechts auf die Fv108 ab. Es geht auf immer schmälerer Strasse hinauf bis zu einem Parkplatz. An ihm vorbei wird die unbefestigte Strasse sehr schmal. Ausserdem ist der kleine Platz vor dem Kinso Kraftwerk aus dem Jahre 1917 recht bald voll. Direkt neben dem Gebäude donnert der unterste der vier Wasserfälle ins Tal und erfüllt die Luft mit dumpfem Grollen.

Vorbei an dem Kraftwerk geht es zunächst recht steil dem Wasserrohr folgend bergauf. Doch nach etwa 70 Höhenmetern ist das kleine Staubecken erreicht. Ab hier ist der Weg eine herrliche Mischung aus Waldwanderung mit vielen Wurzeln und leichter Kraxelei, wenn es verschiedentlich über steile Felsplatten hinauf geht. Die Natur ist üppig neben dem rauschenden Wasser.

Nach einigen Hundert Metern wird es - zwischen den Bäumen hindurch schon zu erkennen - wieder steiler. Der zweite Wasserfall hat eine Fallhöhe von etwa 130 m, die überwunden werden müssen. Zwei hervorragende Aussichtspunkte liegen direkt am Weg. Über breite Felsplatten rauscht weiß schäumend das Wasser in das tiefe Tal. Es ist ein Schleier aus Luft, umhüllt von Wasser, der da den schwarzen Fels herunter kommt.

Nach dieser Stufe erreicht man ein herrliche kleine Talstufe. Hier sind einige wenige Hütten und der Platz lädt zum Rasten ein. Der nächste Wasserfall schickt bereits seinen Schleier herüber - ein Blickfang für die Rastenden.

Diese Felsstufe sollte man auf jeden Fall noch überwinden. Grobe Steinstufen helfen dabei. Oben erreicht man ein riesiges Areal glattgeschliffener Granitbuckel. Das ganze breite Tal ist flach und das Wasser rauscht schäumend über die Felsplatten. Es ist beeindruckend, nur 10 Meter neben sechs, sieben Meter hoch aufschäumendem Wasser zu stehen, ohne dabei nass zu werden.

Ein kleinerer Wasserfall, der eine enge Rinne herunter kommt, führt zu einer Schwingbrücke. Sie überquert einen tiefen, nur etwa 3m breiten Spalt, durch den sich das gesamte Wasser drängt. Der nachfolgende Weg würde hinauf führen zur Hardangervidda.

Der reguläre Weg führt weit ab des schäumenden Wassers auf der anderen Talseite weiter bergauf.

Jetzt sind es nur noch etwa 500m, bis man auch den letzten der Wasserfälle sehen kann. Er stürzt von der kahlen Felshochfläche hinab in ein von Birken umstandenes Becken. Ein guter Punkt zum Umkehren, denn der weitere Anstieg führt hinauf auf die Hardangervidda. Der Rückweg folgt zunächst dem Anstieg.

Tipp:
Ab dem lauschigen Talboden mit den Hütten etwa 400m weiter zurück endet eine Privatstrasse. Der unbefestigte Weg bringt einen sehr bequem und nochmals mit bester Sicht auf den größten der Wasserfälle wieder hinab zum Kraftwerk.