Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Blick von der Burg auf das kleine Dorf

  • Mancher hat einen Quarzitfels im Vorgarten

  • Farbenfrohe Häuser in ruhiger Lage

  • Fast schon Südenglisch anmutend

  • Abdstieg zur Wahlholzer Kirche

  • Abzweig an der Reinhardsmühle

  • Felsen entlang des Weges und im Bachbett

  • Herrliche Wanderstrecke entlang der Dhron

  • Schmaler Wanderpfad durch die Hölbachklamm

  • An den Herrenwiesen

  • Die Schafspfuhlbrücke über die Dhron

  • Blick Richtung Hunolstein über weite Felder

  • Luftiger Blick aus 15 m Höhe

  • Am Hunolsteinerhof

  • Der Burgfels in greifbarer Nähe, Die Wanderung geht zu Ende

Der Hunolsteiner Klammweg

Hunolstein liegt am Rand der Hundsrückhöhenstrasse am Ende einer Sackgasse. An den Resten der Burg oder direkt an der Kirche findet man einen Parkplatz am Wanderweg. Der ist abwechslungsreich, interessant und bietet am Ende zusätzlich viel Aussicht. Er verläuft zunächst im Bachtal, im zweiten Teil dann auf weiten Strecken über offene Wiesen- und Feldwege. Die schöne, abwechslungsreiche Wanderung ist 12km lang und hat 320 Höhenmeter.

Man sollte die Burg auf jeden Fall besuchen, die Aussicht über das Dhrontal lohnt sich. Danach umgeht der östlich gehende Weg geschickt den Dorfkern, schwenkt dann aber an einem beeindruckenden Quarzhärtling Richtung Dorfkirche. An ihr vorbei führt einen der gut markierte Weg von der Strasse weg. Es geht nun bergab durch offene Wiesenlandschaft und gelegentlich ein Stück Wald. Immer wieder sieht man die einsam gelegene Wahlholzer Kirche, die man jedoch nicht passiert. Unten im Tal geht es auf betonierter Strasse bis zur nahe gelegenen Reinhardsmühle. Hier endet die schmale Strasse und der Weg knickt scharf nach links ab.

Der nun folgende Wegabschnitt gehört mit Sicherheit zu den Highlights der Tour. Die Dhron muss sich unterhalb der Burg Hunolstein mehrmals durch ein Felsengewirr winden. Wildromantisch schäumt das Wasser zwischen bemoosten Felsen bergab.

Etwa einen Kilometer lang folgt man so dem breiten Bach, bis rechts die Hölzelbachklamm abzweigt. Der schmale Pfad steigt sogleich an und folgt dem schmalen Bach bergauf. Nach der ersten Talbiegung schaut man auf eine breite Felsstufe, über die sich das Wasser weiß schäumend ergießt.

Nach diesem kleinen Wasserfall wird der Weg wieder etwas ebener, bleibt aber schmal und folgt der Geländetopologie. Mal ist man etwas oberhalb des Baches, mal rauscht das Wasser dicht neben dem Pfad bergab. Eine Bank in der Mitte der Durchsteigung lädt zum Rasten ein. Ein Stück weiter quert man schließlich auf einer Brücke den Bach und steigt kurz an.

Von nun an geht es erst einmal waagrecht über eine Forststrasse bis zu einem Abzweig. Hier senkt sich die Waldstrasse und bald erreicht man die Herrenwiese unter dem Ort Haag. Der Kellertsbach entspringt in diesem weiten, landwirtschaftlich genutzten Tal, das von einer einzigen, großen Wiese bedeckt ist. Etwa 2 km lang folgt man der Wiese langsam bergab.

Schließlich quert man das mittlerweile eingekerbte Tal und erreicht etwa 500 m später wieder die Dhron. An der Schafpfuhlbrücke wird sie schließlich gequert. Hier wurde früher kurzzeitig das Wasser aufgestaut, um die Schafe vor der Schur zu säubern.

Auf breiter, aber schattiger Waldstrasse geht es nun langsam aber deutlich wieder bergauf. Ein schmaler Pfad bringt einen steiler noch nach oben. Hat man jedoch den Anstieg und Wald  über, wird einen der nächste Wegabschnitt begeistern.

Immer entlang des Waldrandes steigt der Weg mittlerweile durch weite, offene Landschaft. Und spätestens oben auf dem quer verlaufenden Weg kann man sich nur schwer sattsehen an der Burg Hunolstein mit dem Ort dahinter und dem engen Dhrontal, dass sich nun tief unten zeigt.

An Feldern vorbei muss man im Sommer die etwa 1km lange Strecke gänzlich ohne Schatten überwinden, bis man im Hunoldsteinerhof nicht nur die einzige Gaststätte der Tour erreicht, sondern einen weiteren Startpunkt für die Tour. Der große, schön angelegte Hof lädt zum Rasten ein.

Zuletzt geht es über Wiesen wieder bergab Richtung Burgfels. Vorbei an winzigen Häusern ist man binnen 10 Minuten wieder an der Burg und damit am Ausgangspunkt der Wanderung.

Koordinaten: 49° 47′ 53.51″ N, 7° 2′ 53.21″ E