Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Die Wanderung führt meist über Waldwege

  • Die A63 wird unten drunter gequert

  • Am Anfang der Steinalle

  • Einer der Menhire am Wegrand

  • Der steile Pflasterweg

  • Das große und bisweilen stark riechende Abfallwirtschaftsgebiet

  • Im Schallbrunner Tal

  • Steiler Aufstieg zum Hohen Fels

  • Die Mehlinger Heide - offene Landschaft

  • Am Horchstein vorbei wieder zurück

Hochfelsweg bei Mehlingen - gemütliche Wanderung durch den Pfälzer Wald

Der Hochfelsweg gehört zum Wegenetz "Rätselhafte Zeitzeichen". Die Wege erschließen etliche Spuren aus der Jungsteinzeit bis zu der Römerzeit. Dieser Weg ist über weite Strecken typisch Pfälzer Wald - Wanderweg, berührt aber auch ein schönes Bachtal und passiert zwei Seen neben allerlei Zeitzeugen aus der Stein- bis Römerzeit.

Die Wanderung beginnt am Parkplatz „Mehlinger Heide" am Ortseingang von Mehlingen (von der Autobahn kommend). Man folgt zunächst dem Waldrand Richtung Fröhnerhof. Im Wald danach passiert man ein Feld von Hügelgräbern (Hinweissäule). Kurz danach geht es bergab und man unterquert die A63.

Gegenüber passiert der Weg Richtung Müllentsorgungsgebiet ZAK das Wildschweinrelief. Hier geht es links über die Strasse wieder in den Wald. Zunächst bergauf geht es danach wieder über eine markate Steinallee (Ausrichtung zu den extremen Sonnenauf- und untergängen, daher vermutlich Jahreszeitbeobachtung) bergab und (Achtung Rechtsabbiegung nicht übersehen) schließlich in einem steilen, engen Taleinschnitt bergab. Der Weg ist gepflastert und eine Informationssäule berichtet von der vermutlich vor-römischen Erbauung.

Vorbei an einem weiteren Menhier geht es zuletzt sehr steil bergab zur Einfahrt in das Zentrum für Abfallwirtschaft Kaiserlautern. Nun geht es bequem durch das urige Bachtal mit seiner breiten, sumpfigen Talsohle. Das Schilf steht im Frühjahr hoch und bietet Versteckmöglichkeiten für die Wildtiere, die hier das Wasser aufsuchen.

An einem Abzweig (links Brücke über den Bach) geht es rechts an zwei Seen vorbei wieder langsam bergauf. Am ersten, größeren See sind mehrere Bänke und eine kräftig schüttende Quelle. Weiter hinein ins Schallbrunner Tal passiert man einen kristallklaren Quelltümpel. Etwa einen Kilometer weiter muß man dann links recht steil vergauf steigen.

Am Ende des Anstieges steht der "Hohe Fels", ein zweiteiliger Felsfächer, zwischen dem angeblich ein Menhir liegt. Auch hier erläutert ein Schild, wie man zu dieser Vermutung kommt.

Bequem geht es danach auf breitem Waldweg weiter, bis man an einem weiteren Menhir vorbei auf einen weiteren Pflasterweg kommt. Er führt einen ansteigend bis zu einem breiten Querweg, dem man links folgt. Bald darauf sieht man den westlichsten Zugang zu der Mehlinger Heide. Vorbei an dem Informationsschild geht es auf den Heideweg. Noch kurz durch sich auflockernden Wald, dann steht man oberhalb der weiten Heidefläche. Sie entstand vor fast 100 Jahren als Truppenübungsplatz, der bis fast 2000 genutzt wurde. Seit dem wir die 400 ha große, sandige Fläche vor Verbuschung und Wiederbewaldung geschützt. Auf diese Weise bleibt die zweitgrößte Heidefläche Deutschlands erhalten.

Der Heideweg führt an dem rund Informationspavillion vorbei rechts zur Autobahnbrückw. Hier steigt man über eine kurze Treppe links hinunter und folgt dem geraden Weg. Wenige Minuten später passiert man den "Horchstein" und ist wieder zurück am Parklatz.

11,5 km, 240 Höhenmeter

Waldreiche Wanderung mit Abschluß in der Mehlinger Heide