Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Der Morgen beginnt mit Sonnenschein - in diesem Urlaub Seltenheitswert

  • Die kleine Bahnstation Kongsvoll

  • Aufstieg durch einen herrlichen Hangwald

  • Die letzten Birken vor der kahlen Hochfläche

  • Die letzten Bäume weichen nach 200 m Aufstieg

  • Halbwild Pferde im Dovrefjell

  • Hat einen sehr eintönigen Gesang: der Goldregenpfeifer wird seinem Namen gerecht

  • Im Hochtal auf dem Weg zu den Moschusochsen

  • Aufstieg entlang des Baches

  • Weglos geht es durch das Hochtal Richtung Reinheim

  • Der langgestreckte Kaldvellsjöen

  • Die Furt am Ausgang des Sees und die beiden Hütten rechts

  • Eine Herde Moschusochsen grast friedlich bei den Hütten

  • Wasseramsel im kalten Wasser der Stropla

  • Dem Fluß folgend gelangt man zurück zum Hauptweg zwischen Kongsvoll und der Hütte Reinheim

  • In der Ferne liegt der bekannteste Berg: die 2286 m hohe Snöhetta

  • Blick zur bequemen Aufstiegsseite der Snöhetta

  • Noch eine weitere Herde kreuzt den Weg, dieses Mal eher misstrauisch

  • Lange geht es weitgehend eben durch die weite, flache Landschaft oberhalb des tiefen Flusstals der Svane

  • Einsames Zelt in der weiten Landschaft

  • Nachtplatz in der Nähe der E6 im Dovrefjell

Dovrefjell - Kongsvoll nach Reinheim

Eine ausgesprochen einsame Wanderung durch den weitgehend menschenleeren Nationalpark Dovrefjell - vier Stunden Wanderzeit sollte man mitbringen und ausreichend Orientierungssinn.

Die Bahnstation Kongsvoll liegt auf halber Strecke zwischen Oppdal und Hjerkinn. Die etwas altersschwach wirkende Brücke trägt 3 Tonnen Achslast über die wild schäumende Driva von der E6 hinüber zu einem kleinen Parkplatz. Zwei Plätze sind kostenlos, weitere kosten 30 NOK, die in der etwa 400m entfernten Kongvold Fjellstua zu entrichten sind.

Vom Parkplatz aus weist ein Hinweisschild den Weg Richtung Reinheim (Hütte). Der Weg führt kurze Momente später über eine Brücke, über die man ungefährdet die andere Seite der Schienen erreicht. Dann beginnt schon der Anstieg.
Der führt zunächst durch einen schönen Birkenwald. Der Weg selbst ist meist mit buckligen Felsen übersäht und feuchte Stellen gibt es auch genügend. Dennoch ist der Aufstieg durch das üppige Grün sehr angenehm.

Nach etwa 100 Höhenmetern überschreitet man die Baumgrenze (ca. 950 m) und betritt die nun sanfter ansteigende Hochfläche. Es geht über Schiefergestein und zwischen Heide, Zwergbirke und -weide entlang.

An der Stelle, an der der Hauptweg einen leichten Linksknick macht (etwa 30 Höhenmeter nach der Baumgrenze), geht geradeaus eine unmarkierte Wegspur.

Sie führt zunächst ansteigend um ein Feuchtgebiet herum. Dann senkt sie sich wieder und man überquert in einem weiten, einsamen Tal einen kleinen Bach. Rechts ragt die halb von Gletschern abgetragene Kuppe eines namenlosen Berges auf.

Der Weg folgt auf der gegenüber liegenden Talseite einem deutlich eingekerbten, felsigen Bachtal wieder den Hang hinauf. Immer rechts des Baches erreicht man eine weite Hochfläche. Ab hier ist es wieder weglos. Im Grunde genommen folgt man dem Bach geradeaus so weit, bis das Tal sich wieder senkt.
Schließlich links des Baches unter dem Bergfuß des Vesl-Nystugguhöa entlang erreicht man den steilen Abstieg ins Kaldvelldalen. Deutlich zu erkennen liegt ein langgstreckter See in dem weiten, kahlen Hochtal. Links davor ist ein weiterer, kleiner See. An der Engstelle der beiden Seen kann man den Bach gut überqueren und gelangt so zu den zwei Hütten am Ufer.

Die Wegführung ist ab hier uneinheitlich. Entweder man bleibt nun auf dieser Seite und geht etwa 300 m bis zu einer Engstelle zwischen zwei kleinen Seen, die man aber nur überqueren kann, indem man die Schuhe auszieht.

Oder aber man bleibt gleich auf der anderen Seite des Baches und folgt ihm talabwärts.

So oder so findet sich alsbald danach wieder eine Wegspur, die deutlich sichtbar zurück zur Hauptroute nach Reinheim führt (ca. 2 km).

Auf ihr geht es 4 km weitgehend eben zurück, aus dem breitem Hochtal Stroplsjödalen mit seinen etlichen Geröllzungen heraus. Am Abzweig nach Kongsvoll Stua vorbei geht es links weiter bis man bald danach den Anstiegsweg erreicht.