Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Reisen
  • Im kleinen Wolfsschlucht-Tal

  • Aufstieg zum "Verbrannten Fels"

  • Die Schutzhütte auf dem "Verbrannten Fels"

  • Weiterweg Richtung Ortschaft und der Burg Ebernsteinburg

  • Das kleine Restaurant auf der Burg

  • Auf dem unteren Felsweg am Battert

  • Der kleine Felsweg "Einsiedlerpfad"

  • Die gewaltige Anlage des "Alten Schlosses"

  • Der Aussichtsberg "Merkur"

  • Die Ritterplatte auf dem Battert

  • Weiterer Aufstieg zur Hochfläche des Felsrückens

  • An der Engelskanzel kurz vor dem Parkplatz

Der Battert bei Baden-Baden

Kaum ein Wanderweg im Nordschwarzwald bietet mehr Fels und Burgen am laufenden Band wie die Rundwanderung bei Ebernsteinburg. Da konzentriert sich auf kürzester Strecke, was anderswo nur mit langer Wanderung zu erreichen wäre. Zusätzlich belohnen einen immer wieder herrliche Ausblicke in die Rheinebene bis hinüber zu den Vogesen. Das Wanderzeichen ist der "Blaue Ring".

Vom Parkplatz an dem Restaurant "Wolfsschlucht" geht es in Richtung der kleinen, namensgebenden Wolfsschlucht. Kaum ist man im Wald verschwunden, biegt rechts der kurze "Wolfsschlucht-Weg" ab. Es lohnt sich, diesen Abstecher zu machen, führt er doch unmittelbar in ein kleines Bachtal mit vielen Felsen. Bald entsteigt man der felsigen Schlucht wieder und ein langer, bequemer Aufstieg beginnt. Er führt einen zum verbrannten Felsen hinauf. Eine kleine Schutzhütte verlockt zur ersten Rast, ein kleines Gipfelkreuz steht davor auf einer Felssäule.

Nun geht es wieder Richtung Ebernsteinburg, das man kurz berührt, um dann am Sportplatz vorbei im Bogen um den Berg zur Burg "Ebernstein (ab 1100 n.Chr., 426 m hoch gelegen)" zu gelangen. Das Restaurant in der alten Burg ist direkt anfahrbar. Der Aussichtsturm (Bergfried) daneben fast immer offen und frei besteigbar. Er bietet einen herrlichen Rundblick über die gesamte Rheinebene.

Nun geht es hinab ins Dorf. Die Ausfallstrasse "Hilsbrunnenstrasse" leitet einen bis zum Dorfausgang, ab wo es dann an wieder bergauf geht Richtung Battert. Steiler wird es alsbald, doch dann knickt der Weg eben nach links weg. Alsbald erreicht man eine Schutzhütte auf dem Sattel zwischen Dorf und Battert. Hier folgt man zunächst dem Unteren Felsenweg Richtung "Altes Schloss". Kurz nach einer Felsnase biegt rechts der "Einsiedlerweg" ab. Man sollte diesem kleinen Felspfad folgen, entführt er einen doch in die wilden Wände, die diesen Bergkamm charakterisieren. Das harte Gestein, mit Kieselsäure aus vulkanischen Zeiten noch verstärkt, widersteht der Erosion und bildet senkrechte Felsen, Türme und steile Blockhalden. Der Einsiedlerweg führt hindurch und erreicht etwa 400 m später wieder den Hauptweg.

Vorbei an einer großen Blockhalde senkt sich der Weg nun etwas Richtung "Altes Schloss". Dieser große Bau, einst Herrschaftssitz der Markgrafen von Baden (ab 1100 n. Chr.), steht dominierend über dem Kurort Baden-Baden. Der mehrstöckige Bau endet im 15 m hohen Burgfried, von dem aus auch die Felsriegel des Battert, der Aussichtsberg Meteor und die Hornisgrinde gut zu sehen sind.

Zurück auf dem Wanderweg geht es nun hinauf zum oberen Felsenweg. Treppen leiten schließlich auf die felsdurchsetzte Hochfläche an der Ritterplatte. Der große Platz und die Schutzhütte lassen erahnen, dass hier oben tatsächlich mittelalterliche Feste stattgefunden haben.

Ein wenig weiter (nach dem Naturdenkmal Batterteiche) trifft man auf den Abzweig zur Felsenbrücke. Man steigt sozusagen eine Etage tiefer und gelang zu einer Holzbrücke, die hinüber führt zu einem Felsturm, von dem man einen herrlichen Rundblick hat. Häufig gibt es im Sommer ganze Scharen von Kletterern, die den griffigen und festen Fels sehr zu schätzen wissen.

Mit dem Aussichtplatz am Bergschutzhaus (568 m) geht der Wanderweg langsam seinem Ende zu. Erneut führen Treppen nun bergab bis zu dem Sattel, an dem man den Rundweg um den Battert startete. In einem weiten Bogen geht es nun hinab. An der Engelskanzel und schließlich an der  Teufelskanzel finden sich die letzten Felsen, bis man wieder den Parkplatz am Ortseingang erreicht.

Die länge des bequemen Weges beträgt rund 11 km und der Höhenunterschied (kumuliert) liegt bei 300 Höhenmeter - wegen der Schönheit der Landschaft sollte man sich Zeit lassen.