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  • Der tief eingeschnittene Buchborngraben

Biberpfad bei Berschweiler, 19 km

Eine lange Wanderung zwischen lauschigen Tälern und offenen Hochflächen rund um Berschweiler.

Die Wanderung beginnt an einem kleinen Parkplatz am Orstausgang von Bergschweiler Richtung Marpingen („Im Oberdorf“).

An den Wanderkarten vorbei steigt der Weg sofort im Wald auf. Aber bald wird er waagrecht und verläuft parallel zu Strasse Richtung Landschulheim Biberburg. Am Klettergarten vorbei geht es sofort in den Wald. Nach kurzer Steigung verläuft der verwunschene, schmale Waldpfad fast eben durch den offenen Hochwald. Ein Bogenschießen-Pfad mit allerlei Zielen begleitet uns nun etwa 1 km. Schließlich erreichen wir den Waldrand und begleiten eine grosse Wiese im Schatten der äusseren Baumreihe. Dann geht es ein ganzes Weilchen über eine breite Forststrasse entlang des Waldrandes. Es geht Richtung Marpingen, doch bevor wir bei einem Gestüt auf die Strasse treffen, biegt vorher der Biberweg links ab.

Erneut sehr bequem durchqueren wir den Wald, um dann wieder am Waldrand steil abzusteigen.

Wir überqueren die Strasse zwischen Berschweiler und Marpingen und auch den kleinen Bach, der durch das Tal fließt. Gegenüber geht es dann wieder steil bergauf. Bald ist eine Sinnebank mit hervorragendem Blick nach Marpingen erreicht. Noch im Schatten gelegen liegt es an warmen Tagen nahe, hier eine Rast einzulegen. Denn nun geht es um den Bastberg herum über offene Fläche.

Da ist der Abstieg in das schöne "Reich des Biber"-Tals eine willkommene Abwechslung. Leider ist nicht viel zu sehen vom Wirken des Bibers, eigentlich sogar gar nichts. Dennoch ein schöner Wegteil, der den Charakter des Weges besonders gut trifft.

Durch Wald geht es nun hinauf zum Metzelberg. Zwei mächtige Windturbinen verrichten dort oben zwischen den Äckern ihre Arbeit, während wir kleinen Wanderer schnell wieder absteigen und im Wald verschwinden.

Nach einem Rechtsknick geht es eben einen alten Waldweg entlang - nichts Spannendes, aber Entspannendes. Doch zuletzt müssen wir in den tief eingekerbten Buchborngraben absteigen. Steile Treppen und Geländer helfen beim Ab- und Aufstieg. Leider allzu schnell ist man wieder oben heraus aus dem Kerbtal und folgt dem Wiesenweg. Er umrundet ein weiteres Bachtal und verläuft in Richtung Berschweiler bis er schließlich wieder steiler absteigt in das unter uns liegende Tal. Hier reihen sich entlang des Limbwiesenbaches Fischteiche aneinander.

Kurz nach den Hütten am Fischteich biegt der Weg nach rechts ab von der Zufahrtstrasse. Von nun an ist der Wanderweg ein richtiger Wiesenweg. Der schmale Pfad ist nur undeutlich zu sehen im noch ungemähten, hohen Maigras. Nach etwa 400m geht es dann inmitten der offenen Wiesenlandschaft bergauf. Nach 60 Höhenmetern erreicht man den sehr flachen Gipfel. Zwei alte Bäume spenden etwas Schatten, weswegen auch eine Sinnesbank darunter steht. Die Aussicht ist allerdings nicht schlecht, vor allem hin zum Metzelberg und dem Schaumberg.

Der Wanderweg wird wieder zum Pfad, wenn er den Feldweg verlässt. Ungemäht wird der folgende Wiesenkilometer zur Zecken-Sammel-Aktion. Richtung Berschweiler absteigend passiert man eine Bank und erreicht schließlich nach einer kurzen Waldstrecke Berschweiler.

Im Dorf folgt man der Durchgangsstrasse nach links, bis eine Brücke den kleinen Bach überquert. Die erste Strasse danach („In der Neuwies“) leitet uns durch eine schöne Wohngegend wieder aus dem Dorf hinaus. Den Feldweg verlassen wir kurz vor einer Bachquerung nach links.

Immer etwas oberhalb des Frankenbaches steigen wir im Wald langsam wieder an. Nach einer Sinnesbank mitten im Wald wird es dann wieder steiler. Der schmale Pfad strebt hinauf zu einer Wegkreuzung mit Anstand. Er folgt der Forststrasse in fünf bis zehn Meter Abstand bis er schließlich den Waldrand erreicht. Eine weitere Sinnesbank lädt mit einem famosen Blick auf Berschweiler zum Rasten ein.

Leicht wieder ansteigend geht es im Wald etwa einen Kilometer weiter, bis ein kleiner Parkplatz mit Schutzhütte erreicht wird. Auch hier gibt es einen Blick auf den Metzelberg und das Dorf darunter.

Das letzte Wegstück ist steil und führt hinab nach Berschweiler. Durch Wald, dann an Wiesen vorbei erreicht man schließlich wieder das Dorf. Noch wenige Meter der Strasse folgend ist man wieder am Ausgangspunkt der Wanderung

19km, 700 Hm sind zu überwinden