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Barranco de Azuaje

Sehr abwechslungsreiche Wanderung. Von der Höhe hinab in einen schönen Barranco, von offener Landschaft in einen Pflanzentunnel und dann wieder zurück nach Virges.

Die Wanderung kann am Nordende des Dorfes (Carretteras Las Madres) begonnen werden. Von da aus geht es auf dem GC-305 /Calle Las Canales) am Sportplatz vorbei zur Zufahrt zur Abfüllanlage der Mineralquelle.

Man geht die wenig befahrene Strasse so lange entlang, bis an einem unterhalb liegenden Gehöft rechts ein Wegweiser bergab leitet. An der Einfahrt zur Finca vorbei geht es eben weiter, bis es an einer Strassengabelung überraschend rechts durch Schilfrohr auf einem schmalen Pfad bergab geht. Danach leitet ein befestigter Feldweg in zwei Serpentinien weiter hinunter.

Hier unten gibt es wieder Gefahr falsch zu gehen, mit zerschossenem Schild an betoniertem steilen Weg bergab links abbiegen. Gut sichtbarer Pfad durch erste intensive Vegetation. Barranco unten gut zu sehen, gegenüber zerklüftete Felswand, unten einzelnes weisses Haus.
An Weggabelung den rechten Weg nehmen. Zunächst noch eben, dann durch niedrigen Buschwald steil bergab. Zuletzt unter Felswand bis hinab zum Wasser.
Hier über den Bach wechseln.
Ab jetzt Pfad eindeutig, windet sich durch das Vegetatiosndickicht, immer wieder muss Bach gequert werden. Man ist ganz tief unten und mitten drin. Steilwände über einem, Vegetatiosntunnel, Bachgurgeln, Frösche, rutschige Felsen...
Einmal Abstieg an einem Seil mit Knoten über eine Steilstufe und einmal kurzer Aufsteig auch an einem Seil. Eine elende Holzbrücke.

Nach einem unerwarteten grossen gepflasterten Platz mit Betonsitzgruppen und aus runden Steinen gelegtem Weg erreicht man Ruine von Spa Hotel.
Hier den Bach überqueren und vor der Hausfront rechts. Ab hier steigt zunächst breit, dann als Pfad der Weg in stetem Zickzack wieder hinauf. Man verlässt die üppige Vegetation, erreicht wieder Agaven und Kakteen und sieht unten die Zufahrt zum ehemaligen Hotel. Immer weiter an alten Wasserrohr entlang bergauf, teilweise Anbauflächen und offenes Gelände, bis man wieder über sehr steiles Strässchen oben ankommt.
350 Hm, 7 km